Symbolbild Roller. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Roller. Foto: Pascal Höfig

Das ändert sich im März 2018

Von der Zigarettenschachtel bis zum Streaming-Dienst: Auch zum März 2018 treten in Deutschland wieder einige Gesetzesänderungen und Neuregelungen in Kraft – die auch unser Ansbach betreffen. Was sich genau ändern wird und worauf zu achten ist, verraten wir hier:

Zigaretten werden teurer

Ab dem 1. März 2018 müssen Raucher (noch) tiefer in die Tasche greifen. Laut Medienberichten hat der größte Zigarettenhersteller Philip Morris angekündigt, seine Zigarettenpreise zu erhöhen. In einer Packung für sieben Euro im Automaten werden dann künftig nur noch 22 statt der aktuell üblichen 23 Zigaretten zu finden sein. Auch andere Marken werden wohl nachziehen und die Preise erhöhen, bzw. die Anzahl der Zigaretten bei gleichbleibenden Preis reduzieren, so Focus Online.

Zigarettenschachtel mit Zigarette. Symbolbild: Pascal Höfig

Zigarettenschachtel mit Zigarette. Symbolbild: Pascal Höfig

Keine EU-Ländersperre mehr beim Streaming

Das sogenannte Geoblocking soll bald der Vergangenheit angehören. Kostenpflichtige Streaming-Dienste wie Maxdome, Netflix oder Spotify lassen sich laut Verbraucherzentrale ab 20. März 2018 auch im EU-Ausland nutzen. Bislang wurde durch den Einsatz von Ländersperren (Geoblocking) verhindert. Die Nutzung der bereits bezahlten Dienste ist allerdings auf vorübergehende Aufenthalte begrenzt. Außerdem muss der Streaming-Anbieter dafür zunächst das Wohnsitzland des Nutzers überprüfen, so die Verbraucherzentrale.

Neue Kennzeichen

Für Mofas, Mopeds und Roller gibt es ab März ein neues Versicherungskennzeichen. Die Kennzeichen ändern jährlich ihre Farbe, das bisherigen schwarzen Kennzeichen werden im Versicherungsjahr 2018/2019 von einem blauen Zeichen abgelöst. Wer nach dem 1. März noch mit dem alten Kennzeichen unterwegs ist, macht sich strafbar.

Notrufsystem eCall

Ab 31.März 2018 müssen laut EU Verordnung (EU) 2015/758 alle neuen Fahrzeugmodelle (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) serienmäßig mit einem eCall-Notrufsystem (eCall steht für „emergency call“ –  „Notruf“) ausgerüstet sein. Wie der ADAC erklärt, setzen damit ausgestattete Fahrzeuge unmittelbar nach einem schweren Verkehrsunfall selbsttätig einen eCall-Notruf an die nächstgelegene Notrufzentrale ab, die europaweit unter der einheitlichen Nummer 112 erreichbar ist.

Alle Infos zum eCall

Auslöser für einen eCall-Notruf sind im Fahrzeug verbaute Crash-Sensoren. Wahlweise kann der Notruf bei einem dringenden medizinischen Problem (z. B. Herzattacke) auch manuell ausgelöst werden.

Entweder das Auto ruft nach einem Unfall Hilfe oder der Autofahrer selbst drückt den SOS-Knopf. Foto: ADAC

Entweder das Auto ruft nach einem Unfall Hilfe oder der Autofahrer selbst drückt den SOS-Knopf. Foto: ADAC

Der Notruf eCall nutzt laut dem ADAC, Mobilfunk und Satellitenortung, um nach einem Unfall aus dem betroffenen Auto heraus zusätzlich zur Sprachverbindung relevante Informationen zum Unfallort, zur Art der Auslösung und zum Fahrzeug an die Rettungsleitstelle weiterzuleiten. Laut EU können mit eCall in Europa jährlich 2500 Menschenleben gerettet und die Zahl der im Straßenverkehr verletzten Personen deutlich verringert werden. Dazu soll die Rettungskette verbessert werden.

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