Das Stadthaus in Ansbach - Foto: Barbara Duna.
Das Stadthaus in Ansbach - Foto: Barbara Duna.

Neuer Ansbacher Jugendrat gewählt

Vom 11. Dezember 2017 bis zum 15. Januar 2018 hatten 4.731 wahlberechtigte Jugendliche, die in Ansbach wohnen oder hier zur Schule gehen, die Möglichkeit, den 9. Jugendrat der Stadt Ansbach zu wählen. 37.404 gültigen Einzelstimmen wurden abgegeben die Wahlbeteiligung lag damit bei 89,56 Prozent.

Carda Seidel lobt Wahlbeteiligung

„Beispielhaft“ nannte Oberbürgermeisterin Carda Seidel die Anzahl der abgegebenen Stimmen sowie das hohe Interesse an der Jugendratswahl anlässlich einer ersten Einladung der OB zum Austausch ins Stadthaus. Das Stadtoberhaupt bedankte sich bei den Mitgliedern für die Bereitschaft, sich für die Belange der Ansbacher Jugend einzusetzen und deren Interesse am Stadtgeschehen.

„Es ist heutzutage nicht selbstverständlich, dass man sich für etwas engagiert, woraus kein unmittelbarer eigener Nutzen entsteht. Euer Engagement ist daher umso wertvoller und auch wichtig, um die Interessen junger Menschen in die Stadtpolitik einfließen zu lassen“, so die Oberbürgermeisterin.

Symbolbild Stadt Ansbach. Foto: Barbara Duna.

Symbolbild Stadt Ansbach. Foto: Barbara Duna.

Mitglieder des Jugendrates

Von den diesmal zur Wahl stehenden 13 jungen Kandidatinnen und Kandidaten wurden Mouaad Bouzid (19 Jahre), Klaus Etteldorf (21 Jahre), Sebastian Klein (17 Jahre), Robert Pavlov (18 Jahre), Milan Schildbach (20 Jahre), Klara Trenkner (17 Jahre) und Jan Wolfsgruber (16 Jahre) wieder gewählt.

Maika Duong (16 Jahre), Hamid Mohammadi (18 Jahre), Charlotte Müller (17 Jahre) und Attila-Salih Yildi (17 Jahre) wurden neu in das Gremium gewählt.

Große Ziele

Zu Beginn der Amtsperiode sollen nun Themen erarbeitet und weitergedacht werden. Einsetzen möchte sich der Jugendrat unter anderem für ein überarbeitetes Konzept für das Jugendzentrums sowie die Schaffung neuer Aufenthalts- und Treffpunkte für Jugendliche in der Innenstadt.

Eine Umfrage soll Aufschluss darüber geben, was junge Menschen von den bisherigen Angeboten in Ansbach halten und was sie sich wünschen. Oberbürgermeisterin Seidel zeigte sich von den Ideen sehr angetan und bot ihre Unterstützung für die Arbeit der Jugendräte an. Diese wurden erstmals für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Von der Verlängerung verspricht sich das Gremium mehr Kontinuität und mehr Zeit, um Projekte anzustoßen und umzusetzen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Ansbach.

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