Winterliche Straßenverhältnisse. Foto: Pascal Höfig
Winterliche Straßenverhältnisse. Foto: Pascal Höfig

Zahlreiche Glatteisunfälle im Umland

Feuchtwangen. Winterliche Straßenverhältnisse waren am Montag die Ursache für insgesamt 10 Verkehrsunfälle im Bereich der Polizeiinspektion Feuchtwangen.

Unfallserie

Die Unfallserie begann um 11.00 Uhr in Wörnitz. Hier fuhr ein 42-jähriger Mann mit seinem Pkw beim Abbiegen von der Kreisstraße AN 5 in Richtung Hammerstadt einen Hydranten um. Der Schaden beträgt 1500 Euro.

11.45 zeigte die Uhr als eine 27-jährige Frau mit ihrem Pkw auf der Ansbacher Straße in Feuchtwangen aufgrund glatter Fahrbahn gegen ein Verkehrszeichen rutschte. Der entstandene Schaden wird mit 1.200 Euro beziffert.

Um 11.50 Uhr kam es zwischen den Herrieder Ortsteilen Velden und Thann zu einem „Spiegelklatscher“ im Begegnungsverkehr unter Beteiligung eines Rettungswagens. Ein Gesamtschaden von 700 Euro wurde angegeben.

Polizei hatte alle Hände voll zu tun

Gegen 11.55 Uhr fuhr ein 29-Jähriger von Feuchtwangen in Richtung Vorderbreitenthann. Auf der Gefällstrecke kurz vor dem Dorf geriet er beim Bremsen ins Schleudern und prallte gegen eine Leitplanke. Von dieser schleuderte er zurück auf die Fahrbahn und stieß dabei gegen den Wagen eines 30-Jährigen. Der Gesamtschaden beträgt hier 2.200 Euro.

Um 12.00 Uhr kam es in der Ringstraße in Feuchtwangen zu einem Auffahrunfall mit einem Schaden von ebenfalls 1.500 Euro. Ein 77-Jähriger war aus Unachtsamkeit auf ein abbiegendes Fahrzeug einer 49-Jährigen aufgefahren.

Unfall mit Verletzten

Die Dinkelsbühler Straße in Feuchtwangen war um 17.30 Uhr Ort eines Unfalls mit zwei verletzten Personen, wovon eine mit schweren, jedoch nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Zudem entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von 40.000 Euro. Ein 25-jähriger Mann hatte mit einem Lkw-Gespann die Dinkelsbühler Straße in Richtung Crailsheimer Straße befahren. Ein 71-Jähriger fuhr mit seinem Pkw voraus. Der Brummifahrer übersah, dass der Vorausfahrende abbiegen wollte.

Als er merkte, sein Bremsmanöver auf schneeglatter Fahrbahn würde nicht gelingen, versuchte er noch auf die Gegenfahrbahn auszuweichen, streifte den wartenden Pkw und prallte gegen einen entgegenkommenden Transporter. Hierbei wurde der 50-jährige Fahrer schwer und sein 16-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Feuchtwangen war bei diesem Unfall mit im Einsatz.

Unfall wegen Eisplatte

Es war 18.30 Uhr als sich in der Ansbacher Straße eine 35-Jährige mit ihrem Pkw aufgrund einer Eisplatte um die eigene Achse drehte. Ein hinter ihr fahrende 30-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und stieß gegen ihr Fahrzeug. Der Schaden wird auf 2.000 Euro geschätzt.

Weiter ging es um 18.35 Uhr wieder in der Ringstraße in Feuchtwangen. Ein 32-jähriger Autofahrer der in stadteinwärtiger Richtung fuhr, geriet ins Schleudern und prallte gegen einen entgegenkommenden Mercedes, der von einem 67-Jährigen gelenkt wurde. Es entstand ein Gesamtschaden von 3.000 Euro.

Unfallflucht

Zeitgleich beging ein 19-jähriger Autofahrer eine Unfallflucht im Schnelldorfer Ortsteil Unterampfrach. Der junge Mann kam mit Sommerreifen ausgerüstetem Fahrzeug ins Rutschen und prallte gegen eine Gartenmauer. Nachdem er sich den Schaden angesehen hatte, stieg er wieder ein und fuhr weiter. Dank eines Zeugen; der sich das Kennzeichen notierte, konnte er schnell ermittelt werden. Der verursachte Schaden liegt hier bei 2.500 Euro.

Nur zwei Minuten später, um 18.37 Uhr, bereits der nächste Unfall. In Lindenberg streifte der 34-jährige Fahrer eines Pkw beim Vorbeifahren ein entgegenkommendes aber verkehrsbedingt wartendes Auto eines 31-jährigen. Gesamtschaden hier 1.200 Euro.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Feuchtwangen.

- ANZEIGE -

AUCH INTERESSANT