Babyfüße. Foto: Nina Maiores
Babyfüße. Foto: Nina Maiores

Kreißsaal & Co: Hier kann man in Ansbach entbinden

Immer mehr Babys kommen auf die Welt, die Geburtenrate steigt in Deutschland. Da stellt sich die Frage, wo man sein Kind in Ansbach entbinden kann. Um diese Entscheidung zu erleichtern, ist hier eine Übersicht aller Möglichkeiten, ein Baby in Ansbach auf die Welt zu bringen.

Klinikum Ansbach

Escherichstraße 1, 91522 Ansbach

Die Geburtshilfe im Klinikum Ansbach arbeitet eng mit den Beleghebammen, sowie mit der Hebammengemeinschaft „Bauchgefühl“ und der Außenstelle „Cnopf´sche Kinderklinik“ in Nürnberg zusammen. Dort können Schwangere ihre Kinder bereits ab der 33. Schwangerschaftswoche zur Welt bringen. Die Klinik ist modern und familienorientiert und begleitet während der Geburt und im Wochenbett mit größtmöglicher Sicherheit für Mutter und Kind.

Geburtshaus Ansbach

Meinhardswindener Str. 11, 91522 Ansbach

Es sticht besonders heraus, dass dieses Geburtshaus “Back to the roots” gehen möchte. Sie arbeiten daran, Medikalisierung, Technisierung und Zentralisierung der Geburten, sowie explodierenden Kaiserschnitten entgegenzuwirken. Dort geht es um ein menschengerechtes Modell für glückliche und gesunde Familien. Die Hebammen in Ansbach begleiten und stärken Eltern und Familie in allen Phasen in der Schwangerschaft, bei der Geburt, bis hin zum 1. Lebensjahr.

Klinikum Rothenburg

Ansbacher Str. 131, 91541 Rothenburg ob der Tauber

In diesem Klinikum kommen jährlich circa 500 bis 600 Kinder zur Welt. Man kann dort bereits in der Schwangerschaft Kontakt mit dem Pflege- und Hebammenteam aufnehmen, denn schon zu diesem Zeitpunkt werden verschiedene Leistungen angeboten. Auch während der Geburt legt das Team auf individuelle frauen- und familienfreundliche Begleitung wert.

Immer beliebter: Hausgeburten

Hausgeburten werden für werdende Mütter immer öfter in Betracht gezogen. Doch was genau sind die Vorteile und Risiken einer solchen Hausgeburt? Ein Vorteil ist, dass man dort ist wo man sich sicher und vertraut fühlt. Es geht also um den Aspekt des Wohlfühlens. Zudem hat man die ständige Betreuung einer Hebamme, die Zuhause besser auf Sorgen und Bedürfnisse eingehen kann, als ein Arzt in einer Klinik, der oft wenig Zeit hat.

Der Nachteil einer Hausgeburt ist im Allgemeinen, dass man bei Komplikationen dann sowieso in die Klinik muss. Allerdings gehen die Hausgeburtshebammen kein Risiko ein. Selbst wenn es dann zu einer Geburt in einer Klinik durch eine vorsorgliche Verlegung kommt, stellt sich diese im Nachhinein oft als nicht lebensnotwendig heraus und die Geburt endet auf normalem Weg. Klar ist aber, dass Risikoschwangere generell ins Krankenhaus gehen sollten.

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