Online shoppen oder doch lieber vor Ort einkaufen? - Foto: Barbara Duna.
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Pfeift das Rathaus auf die Meinung der Ansbacher?

Während unsere Community heftig über mangelnde Angebote und sinkende Gästezahlen diskutiert hat, schweigen sich sowohl die Oberbürgermeisterin Carda Seidel als auch das Citymarketing – auch nach mehrfacher Nachfrage unserer Redaktion – munter über dieses Thema aus. Pfeift das Rathaus auf die Meinung der Ansbacher Bürgerinnen und Bürger?

Vorschläge vorhanden

An Ideen und Vorschlägen aus den Reihen der Ansbacher, was man denn anders, besser oder gar neu machen könnte, mangelt es jedenfalls nicht. Das zeigt die zum Thema gehörende Diskussion unserer Facebook Community.

So schreibt Matze in seinem sehr ausführlichen Kommentar unter anderen: „Wie wäre es, Baudenkmäler öfter und regelmäßig besichtigen zu können, nicht nur am Tag des offenen Denkmals? Die wenigsten Ansbacher wissen überhaupt, was für Juwele und Wissenswertes sich hinter den stets verschlossenen Türen befinden!“ und ergänzt: „Stattdessen scheißt man jeden freien Zentimeter mit rostigem Stahlschrott zu und nennt das Altmetall noch Kunstmeile…“

 

Für diese Aussagen erhielt er breite Zustimmung und jede Menge positive Reaktionen, keinesfalls eine Einzelmeinung also. In die gleiche Kerbe schlägt der Kommentar von unserem Fan Ulrich: „Kein Branchenmix… Kirchweih und Frühlingsfest seit Jahrzehnten unattraktiv und langweilig… Eine großzügige Mehrzweckhalle für attraktive Events, ein vernünftiges Freigelände für die Kirchweih, auch für Open Airs und attraktive Läden und Kneipen in der City. Dann wird Ansbach insbesondere für junge Leute auch wieder interessant!“

Schweigen im Walde

Warum hört man sich diese Stimmen aus der Bevölkerung im Rathaus also nicht näher an? Warum versucht man nicht auf die mehr als vorhandene Kritik in irgendeiner Form zu reagieren? Trotz mehrfacher Nachfrage, blieben diese Fragen gegenüber unserer Redaktion bislang leider unbeantwortet.

Am vergangenen Donnerstag erreichte uns lediglich eine kurze Mail von der Stabsstelle der Oberbürgermeisterin mit dem Text „Wir werden uns im Laufe des morgigen Tages bei Ihnen melden“. Auf unsere Fragen an Oberbürgermeisterin Carda Seidel wurde nicht mit einer Silbe eingegangen.

Es ist wohl müssig zu erwähnen, dass die oben genannte Mail bereits schon wieder einige Tage zurück liegt und wir auf eine daraufhin erneut erfolgte Nachfrage gar keine Reaktion mehr erhalten haben.

Das Stadthaus in Ansbach - Foto: Barbara Duna.

Das Stadthaus in Ansbach – Foto: Barbara Duna.

Citymarketing schweigt

Auch Stefan Pruschwitz, der Geschäftsführer des Citymarketing Ansbach e.V.,  hat auf die Anfragen unserer Redaktion bis zum heutigen Tag in keinster Weise reagiert. Gerade hier müssten doch schon seit Monaten sämtliche Alarmglocken schrillen, denn die dem Citymarketing angeschlossenen Läden, Bars, Restaurants und Geschäftsleute müssten diesen Trend doch schon viel länger zu spüren bekommen.

Ein finales Beispiel, was Mitglieder unserer Community erleben wenn sie sich mit einem konkreten Vorschlag an die Stadt wenden, liefert Henry:

Was berechtigt die Oberhäupter unserer Stadt also nach wie vor auf Anfragen und Meinungen von uns aber vor allem der eigenen Bürgerinnen und Bürger oftmals mit solch einer Ignoranz zu reagieren?

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