Das Herrieder Tor in Ansbach. Foto: Barbara Duna.
Das Herrieder Tor in Ansbach. Foto: Barbara Duna.

Ist Ansbach für Touristen nicht sexy genug?

Wie kürzlich berichtet, sind laut einem Bericht des Bayerischen Landesamtes für Statistik die Zahlen von Bayerns Fremdenverkehr in fast allen Regionen und Städten im vergangenen Jahr erneut deutlich angestiegen.

The trend is your friend? Nicht in Ansbach. Auch wenn der Tourismus in Bayern wiederholt zulegt, sieht es bei uns in Ansbach leider anders aus, denn von Januar bis November 2017 kamen satte 8,5 Prozent weniger Gäste zu uns als im gleichen Zeitraum des Jahres 2016!

Ansbacher Altstadt. Foto: Linda Walterschen.

Ansbacher Altstadt. Foto: Linda Walterschen.

Klare Meinung

Woran liegt es also, dass ausgerechnet in unserer schönen Stadt die Zahlen entgegen dem bayernweiten Trend so deutlich zurück gegangen sind? Unsere Facebook Community hat jedenfalls eine eindeutige Meinung zu diesem Thema. Ansbach sei die „gesichtsloseste Stadt überhaupt“ schreibt beispielsweise Bernie Armin B. und fügt an „ausgestorben, öd, leer…. Dann diese seltsamen Skulpturen…. Ansbach ist wie ein Weihnachtsmarkt auf einer Autobahnraststätte… Muss man nicht haben.“

Zu wenig geboten

Harte Worte, zumindest im ersten Moment, aber bei weitem keine Einzelmeinung. Für viele unserer Facebook Fans liegt das Problem ganz eindeutig auf der Hand: In Ansbach wird einfach viel zu wenig geboten, sowohl für die Einheimischen als auch für Touristen. Warum also sollte man unserer Stadt überhaupt einen Besuch abstatten, geschweige denn länger bleiben?

Community Mitglied Regina W. befindet: „Da wird in Dinkelsbühl noch mehr geboten als in Ansbach.“ Solche Aussagen müssen einfach hellhörig machen. Genau wie der Kommentar von Roulgh Binger, welcher auf die größte Zustimmung in der Diskussion stieß: „Was wird denn als Ansporn für jüngere Leute (20-35) geboten?! Spielotheken? Die Bachwochen? … Natürlich gibt es ANopen und das Altstadtfest, das war es aber schon. Junge Leute möchten eine interessante (Innen)Stadt, welche Möglichkeiten zur Abendgestaltung (auch nach einem Besuch der Bachwochen)…“

Lösungen der Stadt

Unser Facebook Fan Julia K. bringt es mit ihrem Posting sogar ganz deutlich auf den Punkt: „Es müsste halt mehr für die Allgemeinheit gemacht werden… Was bietet die Stadt für Lösungen??“

Auf die Nachfrage unserer Redaktion haben weder die Stadt Ansbach noch der Citymarketing Ansbach e.V. bisher reagiert. Wir bleiben aber selbstverständlich für Euch am Ball!

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