Maximilian im Februar 2015 in Machu Picchu (Peru), einer Ruinenstadt und eines der neuen 7 Weltwunder. Foto: Simon Kauer
Maximilian im Februar 2015 in Machu Picchu (Peru), einer Ruinenstadt und eines der neuen 7 Weltwunder. Foto: Simon Kauer

Nürnberger Instagramer bereist die Welt

Von so einem Leben träumen bestimmt viele: Jedes Jahr bereist Maximilian Imhof ein bis drei Länder plus ein paar kleinere Trips zwischendurch. Von Südostasien über Südamerika bis hin zu Australien. Maximilian hat bald alle Länder  auf diesen Kontinenten durch. Der 26-Jährige kommt ursprünglich aus Nürnberg. Dort arbeitet er für eine Firma, die Holzhäuser entwirft, baut und wieder verkauft. Bald möchte er aber sein eigener Chef sein und so auf seinen eigenen Füßen stehen, um sich kreativ im Bereich Mode und Design entfalten zu können. Seit einem Jahr ist Maximilian aktiv auf Instagram unterwegs. Auf seinem Instagram-Kanal (@maximilianimhof) kann man ihn auf seinen Reisen begleiten.

Maximilian im Februar 2016 in Bagan (Myanmar), einer historischen Königstadt mit knapp 2.500 erhaltenen Tempeln auf 36 Quadratkilometern. Foto: Marian Knecht

Maximilian im Februar 2016 in Bagan (Myanmar), einer historischen Königstadt mit knapp 2.500 erhaltenen Tempeln auf 36 Quadratkilometern. Foto: Marian Knecht

14 Länder in vier Jahren

In den letzten vier Jahren ist ganz schön was zusammen gekommen: Vietnam, Laos, Kambodscha, Thailand, Malaysia, Indonesien, Australien, Peru, Bolivien, Chile, Myanmar, Philippinen, Tanzania und Sansibar. Jedes Jahr schafft Maximilian so ein bis 3 Länder. Auf die Frage, wie er Beruf und Reisen vereinbart bekommt, meint Maximilian: „Sehr gut, da mir mein Chef sehr viel Freiraum lässt, wie lang und wann ich Urlaub brauche.“ Vor 3 Jahren hat er sich sogar sechs Monate Zeit genommen, um mal Abstand vom Alltag zu bekommen. Damals hat er dann Südostasien und Australien bereist.

Bolivien: Laguna Capina im Nationalpark Reserva Nacional de Fauna, der meistbesuchte Nationalpark Boliviens. Foto: Maximilian Imhof

Bolivien: Laguna Capina im Nationalpark Reserva Nacional de Fauna, der meistbesuchte Nationalpark Boliviens.
Foto: Maximilian Imhof

Lieblingsreiseziel

Ein absolutes Lieblingsreiseziel hat der Nürnberger nicht. Er findet es sehr schwer eins auszuwählen, da jedes Land was anderes zu bieten hat. Jedoch hat ihn Vietnam und Peru sehr fasziniert. Vietnam hat mit seinen super tollen Stränden, Reisfeldern und Sanddünen alles für wenig Geld zu bieten. Maximilian wurde dort sehr herzlich aufgenommen. Auch Peru hat den Instagramer sehr fasziniert: Ein sehr spannendes Land, in dem man unglaublich viel sehen kann, von Machu Picchu über die Anden bis zur Küste. Maximilian war von Perus Vielfältigkeit mit verschiedenen Klimazonen, Vegetationen und alten Religionen gefesselt.

Travel Style

Maximilian reist immer mit Rucksack und in Begleitung von Freunden, da er gerne seine Erlebnisse und Abenteuer mit seinen wichtigsten Menschen teilen will. Aber irgendwann will er auch mal allein reisen, um das auch mal erlebt zu haben. Sein Budget für eine 4-Wochen-Reise, ohne auf irgendetwas verzichten zu müssen, beläuft sich auf ca. 2000 bis 2600 €. Mit der Zeit hat der Instagramer heraus bekommen, wie er an günstige Flüge und an Schnäppchen bei der Unterkunft kommt.

Maximilian im August 2017 in Tanzania, im Arusha Tarangire Nationalpark, der größten Area der freilebenden Elefanten weltweit (3000 Tiere). Foto: Emilia Stahl

Maximilian im August 2017 in Tanzania, im Arusha Tarangire Nationalpark, der größten Area der freilebenden Elefanten weltweit (3000 Tiere). Foto: Emilia Stahl

Maximilians Travel-List

„Puh die Liste ist sehr lang“, fällt Maximilian gleich als erstes ein, wenn man ihn nach seiner Reiseliste fragt. Zum Beispiel fehlt ihm die USA noch komplett. Auf seiner Liste steht außerdem noch Mexiko, Kolumbien, Kuba, Costa Rica, Indien, Nepal, China und Japan für seine nächsten Reisen. Eigentlich hatte der Nürnberger geplant, schon wieder im Februar in die große weite Welt zu fliegen. Doch nachdem er nun seine Wohnung umgebaut hat, ist erstmal sparen und erholen angesagt. Aber wahrscheinlich wird es bei ihm dann wieder eher spontan losgehen, weil „ohne“ geht bei Maximilian nicht. „Spätestens jedoch Ende nächstes Jahres werde ich wieder Deutschland den Rücken kehren, um die Welt zu erkunden“, so Maximilian.

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