Spielzeugautos. Symbolfoto: Pascal Höfig
Spielzeugautos. Symbolfoto: Pascal Höfig

Stadt plant zusätzliche Kinderbetreuungsplätze

Die Stadt Ansbach reagiert auf höhere Geburtenzahlen in Ansbach. „Orientiert am steigenden Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen in den nächsten Jahren wollen wir zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten schaffen“, erklärt Oberbürgermeisterin Carda Seidel. „Hierfür haben wir bereits im Haushaltsentwurf 2018 Mittel vorgesehen.“

Zudem sollen ein einheitlicher Anmeldungszeitraum für die Kindergarten- und Krippenplätze und eine neue Software beim Jugendamt für mehr Transparenz bei Anmeldezahlen und Bedarfsermittlung sorgen und so auch eine verlässliche Grundlage für weitere Planungen liefern.

Erste Ergebnisse bereits da

Für die Planung und Vorbereitung von baulichen Maßnahmen an Kindertagesstätten sind im Haushaltsentwurf 2018 200.000 Euro Eigenmittel vorgesehen, zu denen noch ca. 90% Förderung kommen werden. Die Ergebnisse einer ersten Prüfung der Kindergärten in städtischer Baulast wurden bereits in den Haushaltsberatungen am 23. November vor- gestellt.

„Wir haben uns ganz bewusst noch nicht auf eine bestimmte Baumaßnahme festgelegt, sondern wollen erst noch die eingehendere Prüfung der Bedarfe in den Stadt- und Ortsteilen sowie der baulichen Möglichkeiten abwarten und dann reagieren“, so die Oberbürgermeisterin.

Blick auf Ansbach. Foto: Pascal Höfig.

Blick auf Ansbach. Foto: Pascal Höfig.

Investitionsprogramm des Bundes

Es sollen schnellstmöglich erste Baumaßnahmen durchgeführt werden und weitere in den kommenden Jahren folgen. Bei der Finanzierung dieser Maßnahmen soll das im August 2017 aufgelegte Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 bis 2020“ des Bundes genutzt werden.

Zusammen mit der hohen staatlichen Förderung wird die Stadt Ansbach auch Baumaßnahmen für neue Kita-Plätze von kirchlichen Trägern mit bis zu 90% der zuwendungsfähigen Kosten fördern.

Neue Software für Jugendamt

Da Doppel- und Dreifachanmeldungen und eine nicht nachvollziehbare Warteliste in der Vergangenheit immer wieder zu einem verzerrten Bild des tatsächlichen Bedarfs an Kindergartenplätzen geführt haben, entschied die Oberbürgermeisterin, eine neue Software beim Jugendamt anzuschaffen.

Das neue Computerprogramm soll Mehrfachanmeldungen verhindern und für mehr Klarheit sorgen. Zudem wurde ab 2018 ein einheitlicher Anmeldezeitraum zwischen den Ansbacher Kindertagesstätten und der Stadt Ansbach vereinbart. In Zukunft sollen die entsprechenden Unterlagen Mitte Februar versandt werden.

Tagesmütter gesucht

Neben der Schaffung von Kindergartenplätzen ist die Stadt Ansbach auf der Suche nach weiteren Tagesmüttern, die die entsprechende Qualifikation erhalten. Die Stadt bittet Interessierte sich bei Nicole Schermer per Telefon 0981/51-283 oder per Mail bei nicole.schermer@ansbach.de im Amt für Familie, Jugend, Senioren und Integration zu melden und dankt bereits jetzt für das Engagement.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Ansbach.

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