Immer wieder Regen, der November sorgte für trübe Stimmung - Foto: Hans-Martin Goede.
Immer wieder Regen, der November sorgte für trübe Stimmung - Foto: Hans-Martin Goede.

Klimatelegramm November 2017

Der November 2017 machte nicht unbedingt gute Laune. Meist war es bewölkt, immer wieder regnete es, die Sonne zeigte sich selten. Für die Jahreszeit ein wenig ungewöhnlich: dichte Herbstnebelfelder mit ganztägigem Grau und Sichtweiten deutlich unter 1000 Meter blieben Fehlanzeige – für gewöhnlich gibt es das im Schnitt an sieben Novembertagen.

Dafür gab es am Abend des 12. Novembers in und um Ansbach die ersten Schneeflocken des nahenden Winters 2017/18.

Geschlossene Schneedecke

Dieser Probelauf war dahingehend erfolgreich, dass rund zwei Wochen später am 30. November bei Temperaturen um null Grad sich der Winter passend zum Beginn des Weihnachtsmarktes in der City mit einer ersten geschlossenen Schneedecke mit bis zu zwei Zentimeter Höhe präsentierte.

Unterm Strich war der November 2017 viel zu warm – was sich auch in der geringen Zahl der Frosttage wie fehlenden Dauerfrosttage (zwei Eistage wären normal) wiederspiegelt. Hinzu kommt der viele Regen, der das Monatssoll auf 133 Prozent katapultierte.

Neuer Tagesrekord

Einziger Lichtblick waren die sonnigen wie sehr milden Tage vom 22. bis 24. November, als das Thermometer an der Wetterstation in Schalkhausen auf 14,7°C kletterte (24.) und so für einen neuen Tagesrekord sorgte – so warm war es zu dieser Jahreszeit seit 1992 nicht mehr.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Wetterstation Ansbach.

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