Blick auf Ansbach. Foto: Pascal Höfig.
Blick auf Ansbach. Foto: Pascal Höfig.

Ein Mann ist keine Altersvorsorge

„Ein Mann ist keine Altersvorsorge“, so lautet der Vortrag von Helma Sick, passend zum Thema des Infotages: „Die Kunst, Beruf und Familie erfolgreich unter einen Hut zu bringen“. Ist es heutzutage für Frauen wirklich hohe Kunst, nach der Elternzeit oder längeren beruflichen Pausen eine passende Arbeitsstelle zu finden?

Finden Sie es heraus beim Infotag „Beruf und Familie“ am Donnerstag, 16.11.2017 von 9.00 bis 13.00 Uhr im „Kunsthaus Reitbahn 3“, im Herzen der Stadt Ansbach.

Hindernisse überwinden

Der berufliche Wiedereinstieg nach der Familienphase ist keine Entscheidung, die spontan getroffen wird. Dabei müssen immer wieder viele Hindernisse überwunden werden. Es ist ein Prozess der persönlichen Orientierung sowie der umfangreichen Informationsbeschaffung. Die Veranstalterinnen möchten Frauen Mut machen und sie bei der Rückkehr in das Berufsleben unterstützen.

Was erwartet Sie beim Infotag Beruf und Familie? In kostenfreien Vorträgen geht es um die gesamte Vorbereitung für den Wiedereinstieg. Angefangen von der Weiterbildung über Tipps für eine gute Bewerbung, bis hin zur Vorbereitung auf dem Weg zurück in den Beruf. Auch Fragen zu Kinderbetreuung, beruflichen Selbstständigkeit, unterstützenden Maßnahmen und Rentenansprüche will der Infotag auf anschauliche Weise beantworten.

Mit Vorurteilen aufräumen

Im ersten Vortrag bietet die Deutsche Rentenversicherung vertiefte Einblicke ins Thema Rente, insbesondere bezüglich der Frage, wie sich Minijobs, Kindererziehung und Pflege eines Angehörigen auf die Anrechnung der Rente auswirken.

Highlight ist in diesem Jahr der Vortrag in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert- Stiftung Regionalbüro Regensburg, von Helma Sick, Gründerin und Inhaberin des Beratungsunternehmens „Frau und Geld“, Autorin von Finanzratgebern und Brigitte- sowie Brigitte Woman-Kolumnistin. Sie räumt auf mit Illusionen, Vorurteilen und falschen Anreizen.

An konkreten Beispielen wird dargestellt, was überholte Rollenvorstellungen im Leben von Frauen anrichten können – und was die Politik, aber auch die Frauen selbst dagegen tun können.

Frauen mit Migrationshintergrund

Britta Gumler, Recruterin, Referat Personal der Diakonie Neuendettelsau will in ihrem Vortrag „Gut vorbereitet ins Vorstellungsgespräch“ abschließend Tipps geben, wie man sich aus Arbeitgebersicht nach der Familiensicht zu präsentieren hat und dabei authentisch bleibt.

Angeboten wird in den Räumlichkeiten des Kunsthauses auch ein spezielles Beratungsangebot für Frauen mit Migrationshintergrund. Das MigraNet-IQ Landesnetzwerk Bayern stellt Fachexperten u.a. auf dem Gebiet der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung für Menschen mit Migrationshintergrund.

Bewerbungsmappe mitbringen

Wer seine eigene Bewerbungsmappe mitbringt, kann von Expertenwissen profitieren. Denn beim Infotag werden diese Mappen auf Inhalt, Stil und Vollständigkeit unter die Lupe genommen. Zusätzlich gibt es noch Tipps, wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet. Daneben bietet der Bewerbungsparcours wieder ein Styling für ein ansprechendes Bewerbungsfoto, das zusammen mit der Fotografin Katharina Steca vor Ort kostenfrei gefertigt werden kann.

Hinter diesem Infotag unter dem Motto: „Informieren, Austauschen, Vernetzen – Frauen starten durch!“ stehen die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Walburga Bauernfeind von der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg und Kristina Macan-Greve vom Jobcenter Stadt Ansbach sowie die Gleichstellungsstelle der Stadt Ansbach.
Der Besuch des Infotags ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Ansbach.

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