Die Ansbacher Residenz. Foto: Larissa Nowak
Die Ansbacher Residenz. Foto: Larissa Nowak

Sightseeing-Tour durch Ansbach

Geht mit uns auf Tour durch Ansbach! Wir haben eine sogenannte „Ansbach Basic Sightseeing Tour“ für alle Touristen und frisch Zugezogenen zusammengestellt, die jeder einmal gemacht haben sollte. Für alle Ur-Ansbacher ist die Tour übrigens auch interessant, wenn man Freunden und Familie aus der Ferne Ansbach zeigen will.

Residenz

Los geht’s an der Ansbacher Residenz. Der uns heute bekannte Residenzbau aus der Renaissance wurde aus einer mittelalterlichen Anlage entwickelt. Früher war sie Regierungssitz von den Markgrafen zu Brandenburg-Ansbach, heute ist dort die Regierung von Mittelfranken untergebracht. Zudem beherbergt die Gotische Halle heute die größte Sammlung von Fayencen und Porzellan aus der ehemaligen Ansbacher Manufaktur. Sehenswert sind außerdem das Deckenfresko des Festsaals, die Gemäldegalerie und die Sammlung Meißener Porzellane im Spiegelkabinett. Der Hofgarten mit Orangerie hat einen Rosen-, Kräuter- und Heilpflanzengarten. Führungen durch die Residenz werden stündlich angeboten.

Sankt Gumbertus Kirche

Weiter geht’s zur St. Gumbertus Kirche: Die ehemalige Hofkirche dient heute als evangelisch-lutheranische Gemeindekirche. Sie und die Schwesterkirche St. Johannis sind die zentralen Kirchen der Innenstadt. Die Baustilepochen der Kirche Sankt Gumbertus reichen sich über ein ganzes Jahrtausend.

Gumbertuskirche in Ansbach. Foto: Larissa Noack.

Gumbertuskirche in Ansbach. Foto: Larissa Noack.

Synagoge

Im 18. Jh. wurde die Erlaubnis für eine von außen unscheinbare Synagoge gegeben. Diese barocke Synagoge ist heute geschütztes Baudenkmal, nachdem sie die Reichskristallnacht unbeschadet überstanden hat. Heute ist dort ein Informationszentrum über die Geschichte der Synagoge, der jüdischen Gemeinde  und über das Alltagsleben der Juden in Ansbach untergebracht. Geöffnet ist die Synagoge von Mai bis September an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat zwischen 15 und 17 Uhr. Dort kann der Gebetsraum, die Ausstellung im Dienerhaus, der Synagogenhof und eines der beiden Ritualbäder besichtigt werden. Zusätzlich kommt man zu Stadtführungen und auch anderen Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Gedenkstunde zur Reichsprogromnacht Anfang/Mitte November, in die Synagoge rein.

St. Ludwig Kirche

Ansbach und die Region waren seit Einführung der Reformation lutherisch. Für die kleine römisch-katholische Gemeinde gab es ursprünglich nur die Karlshalle, die dann später zu klein wurde, weswegen dann die St. Ludwig Kirche im 19. Jh. erbaut wurde.

Raubtier- und Exotenasyl

Im Raubtier- und Exotenasyl bekommen die Tiger und andere exotische Tiere Asyl, die woanders schlecht behandelt wurden. Jeden 1. Sonntag im Monat ist Tag der offenen Tür von 13 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um eine Spende gebeten. Man kann sich frei durch die Anlagen bewegen und die Tiere beobachten. Es gibt aber auch stündliche Führungen. Außerhalb des Tag der offenen Tür sind auch individuelle Terminabsprachen möglich. Für Hobby- und Profi-Fotografen gibt es regelmäßig Fotoshooting-Events.

Museum

  • Das Marktgrafen Museum zeigt die Geschichte und Kultur der Stadt. Dort lernt man mehr über die Epoche der Marktgrafenzeit, über das mysteriöse Leben von Kaspar Hause und über berühmte Ansbacher.
  • Die Galerie Stiegler sind die Ausstellungsräume des Künstler-Ehepaars Stiegler. Besichtigt kann die Galerie nach Vereinbarung. Es werden auch regelmäßig Kunst-Workshops angeboten.

Veranstaltungen

  • Das Kunsthaus Reitbahn wird von zwei Kunstvereinen gehalten. Dort finden Veranstaltungen wie Kunstausstellungen, Lesungen und Konzerte statt.
  • Das Loft bietet regelmäßig Ausstellungen und Workshops an.
  • Das Theater Ansbach ist das klassische Stadttheater in Ansbach und bietet für jeden etwas an.
  • Das Theater Kopfüber spielt professionelle Stücke für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
  • Die theatergruppe lila ist Ansbachs einziges freies Werkstatttheater.
  • Das Capitol Kinocenter ist das Mainstream-Theater in Ansbach.
  • Die Schlosslichtspiele im Theater zeigen eher alternative Filme mit dem Schwerpunkt auf „Arthaus-Film“.
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