Bombe
Einsatzkräfte bei dem Anschlag in Ansbach: Foto Schweiger

Jahrestag: Die Chronik zum Anschlag von Ansbach

Vor der Tat

  • 27-jähriger, syrischer Flüchtling Mohammed Daleel erhielt am 13. Juli 2016, elf Tage vor dem Anschlag, eine erneute Aufforderung, Deutschland innerhalb von 30 Tagen zu verlassen. Bei Nichteinhaltung der Ausreisefrist wurde die Abschiebung nach Bulgarien angedroht.
  • am letzten Tag der „Ansbach Open“ versuchte er mit Rucksack und ohne Ticket auf das Gelände zu kommen, wurde aber an den Kontrollen abgewiesen
  • telefonierte mit einem Kontaktmann und sollte ursprünglich die Explosion des Rucksacks filmen

Sonntag, 24.07.16

  • erste Meldung über eine Explosion im Stadtzentrum von Ansbach (22.45 Uhr)
  • als Ort der Explosion wird Eugens Weinstube angegeben, eine Person getötet (23.32 Uhr)
  • neues Detail: Sprengstoffexplosion, der Tote ist vermutlich auch der Täter (1.03 Uhr)
  • Pressekonferenz mit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (3.44 Uhr)

Montag, 25.07.16

Donnerstag, 28.07.16

Infos zum Täter

  • Mohammed Daleel, 27 Jahre alter Flüchtling aus Syrien
  • ein im August 2014 gestellter Asylantrag wurde abgelehnt
  • befand sich in psychischer Behandlung, welche im Februar 2016 ausgesetzt wurde
  • nach dem Anschlag wurde in seiner Wohnung weiteres Material zum Bombenbau gefunden
  • sollte sich nicht in die Luft sprengen, sondern die Explosion für den IS filmen

Infos zu den Opfern

Neun der zehn in den ANregiomed-Kliniken versorgten Opfer des Sprengstoffanschlags konnten das Krankenhaus bereits am nächsten Tag wieder verlassen. Ein Patient wurde stationär am Klinikum Ansbach behandelt, durfte aber auch nach ein paar Tagen nach Hause. Im Klinikum Ansbach waren sieben, in der Klinik Rothenburg zwei und in der Klinik Dinkelsbühl ein Betroffener versorgt worden.

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