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Ausraster am Nürnberger Hauptbahnhof

Bundespolizisten verletzt

Ein betrunkener und offensichtlich unter Drogen stehender 16-Jähriger rastete am Mittwochabend (21. Juni) im Nürnberger Hauptbahnhof völlig aus. Zwei Bundespolizisten wurden bei dem Vorfall verletzt. Der Deutsche wurde in eine Fachklinik eingewiesen.

Alkoholisiert und desorientiert

Gegen 22.30 Uhr ging bei der Nürnberger Bundespolizei die Mitteilung ein, dass sich auf einem Bahnsteig eine stark betrunkene Person aufhalten würde, die Reisende belästigt. Vor Ort stellte die Streife einen taumelten und pöbelten Jugendlichen fest, der auf einen abfahrenden Zug aufspringen wollte. Als die Beamten den jungen Mann ansprachen, bemerkten sie neben seiner starken Alkoholisierung auch, dass er völlig desorientiert war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 2,24 Promille.

Auf der Dienststelle randaliert

Aus diesen Gründen wurde er in Schutzgewahrsam genommen. Auf dem Weg zur Dienststelle rastete der 16-Jährige dann völlig aus. Er beleidigte massiv, trat mit Füßen und versuchte mit Kopfstößen, die Beamten zu verletzen. In dem Gerangel stürzten die Bundespolizisten zu Boden. Dabei wurde ein 55-jähriger Beamter an der Hüfte verletzt. Sein 49-jähriger Kollege zog sich eine Kopfverletzung zu, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Er ist nicht weiter dienstfähig.

Mit Unterstützung weiterer Kollegen wurde der äußerst aggressive Jugendliche zur Dienststelle verbracht. Dort randalierte der 16-Jährige weiter. Er beleidigte, drohte massiv und startete eine Spuckattacke. Erneute Versuche, Bundespolizisten und die anwesenden Sanitäter mit Kopfstößen zu verletzen konnten, aber unterbunden werden.

Einweisung in Fachklinik

Der Vater lehnte eine Übernahme seines Sohnes in der Dienststelle ab, weil er von seinem Sprössling erheblich mit Gewalt bedroht wurde. Letztendlich wies ein Arzt den Nürnberger in eine Fachklinik ein.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizei Nürnberg.

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