Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Ein Mahnmal wider das Vergessen

Eine neue Skulptur auf dem Martin-Luther Platz

„Wider das Vergessen! All jenen Frauen und Männern gewidmet, die sich zwischen 1933 und 1945 in dieser Stadt mutig dem verbrecherischen Regime des Nationalsozialismus widersetzen.“

So steht es auf der Gedenkstele am Martin-Luther-Platz, die dort seit zwei Wochen an die couragierten Frauen und Männer erinnert, die sich gegen die NS-Diktatur gewehrt haben.  Das Mahnmal stammt von dem Künstler Thomas Röthel aus Oberdachstetten.  Die Idee für das Denkmal hatte die lokale „Bürgerbewegung für Menschenwürde“, die das Kunstwerk auch finanzierte.

In Gedenken an Robert Limpert

Insbesondere soll die Stahlskulptur auch an Robert Limpert erinnern. Limpert hat während des Zweiten Weltkriegs mit anderen Jugendlichen Flugblätter verteilt. Außerdem kappte er am letzten Kriegstag in Ansbach, 18. April 1945, ein Telefonkabel der Wehrmacht an der Promenade. Damit wollte er weiteres, unnötiges Blutvergießen und die sinnlose Verteidigung verhindern. Allerdings wurde er dabei beobachtet und verraten, was dem 19-Jährigen das Leben kostete. Kurz darauf wurde an einem Haken am Rathaus erhängt. Noch am selben Tag marschierten die Alliierten in Ansbach ein.

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