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Warnung vor WhatsApp-Kettenbrief

„Hoax“-Meldungen

UNTERFRANKEN/MITTELFRANKEN. Das Polizeipräsidium Unterfranken haben im Laufe der letzten Tage mehrere Mitteilungen über einen WhatsApp-Kettenbrief erreicht, der insbesondere Kinder in Angst und Schrecken versetzen soll. Bei diesen Kettenbriefen handelt es sich um eine Falschmeldung, einen sogenannten „Hoax“.

Das Polizeipräsidium Unterfranken erreichten über andere Behörden am heutigen Montag Mitteilungen über einen Kettenbrief, der über WhatsApp insbesondere auf den Smartphones von Kindern und Jugendlichen landet und diese in Angst und Schrecken versetzen soll.

Es handelt sich hierbei um ein bekanntes Phänomen, welches immer wieder auftaucht. Tatsächlich steckt jedoch keine Gefahr dahinter.

Hoax-Meldungen: „Weiterleiten oder sterben, beziehungsweise sterben lassen“. Foto: Pascal Höfig

Was genau beinhalten diese Kettenbriefe?

„Weiterleiten oder sterben, beziehungsweise sterben lassen“ – viele Kinder entscheiden sich fürs Weiterleiten und verbreiten die Ängste so in andere Kinderzimmer.

Fast alle Kettenbriefe dieser Art drohen mit dem Tod des Empfängers oder eines Angehörigen bzw. mit angstmachenden Szenarien und arbeiten mit Zeichen wie schwarzen Kreuzen oder wie in diesem Fall mit Audiodateien, die Kinder in Panik versetzen können. Viele sind nicht in der Lage, solche Kettenbriefe als schlechten Scherz einzuordnen.

Warnung der Polizei

Die Polizei bittet Eltern, dass Sie auf ihre Kinder achten und sie gezielt auf solche Kettenbriefe ansprechen. Es ist wichtig, die Kinder auf so etwas vorzubereiten und präventiv zu arbeiten, damit das Spiel mit der Angst keinen Erfolg zeigt. Kinder und Jugendliche selbst sollten das Gespräch mit ihren Eltern suchen und solche Nachrichten umgehend löschen, damit diese sich nicht weiter verbreiten.

Grundsätzlich sind solche Glücks- und Unglücksbriefe nicht verboten, vorausgesetzt, es wird nicht persönlich gedroht. Wenn man einen besonders bedrohlichen Kettenbrief erhält, ist es sinnvoll, ihre örtliche Polizeidienststelle zu informieren.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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