Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Direktvermarktertag Bruckberg: Regionalität voll im Trend

Regionalität in Bruckberg

Am 26. März 2017 findet zum 7. Mal der Direktvermarktertag in Bruckberg statt. Ein Tag an dem die Regionalität im Fokus steht. Ob Lebensmittel oder Handwerk – in Bruckberg steht schon seit Jahren die Regionalität hoch im Kurs. Gerade in der heutigen Zeit, in der alles möglichst billig und in großen Mengen vorhanden sein soll, sticht dieser Tag doch etwas heraus. Initiiert wird der Tag von der Diakonie Neuendettelsau – wir haben uns mit den Organisatoren unterhalten und nach dem wieso, weshalb, warum gefragt.

1. Was waren die Beweggründe hinter dem Direktvermarktertag Bruckberg?

Angefangen hat alles damit, dass einige Direktvermarkter unsere Produkte in ihren Hofläden verkauften. Wir wollten uns dafür bedanken und luden diese zu einem kleinen Markt auf dem Werkstattgelände und in der Werkstatt ein. Beim ersten Markt waren es gesamt ca. 11 Stände und einige hundert Besucher.

2. Möchten Sie den Markt auch zukünftig veranstalten oder vielleicht noch größer werden?

Ja, der Markt soll weiter durchgeführt werden. Er ist aber von den vorgegebenen, verkaufsoffenen Sonntagen in Bruckberg (3. Sonntag vor Ostern) abhängig. Je nachdem wann Ostern ist, kann er nur alle 2 – 3 Jahre stattfinden.

Gewachsen ist der Markt im Laufe der Jahre bereits enorm. Ein weiteres Wachstum ist leider aufgrund der Platzverhältnisse nicht mehr möglich.

3. Sie haben etwa 50 Stände regionaler Anbieter auf dem Markt, wie knüpfen Sie Kontakt zu neuen Handwerkern?

Durch Besuchen von Märkten, regionaler Verbände, Internet und Mundpropaganda unter den Vermarktern. Der Ruf des Bruckberger Direktvermarktertages ist so gut, dass wir leider jedes Mal auch Bewerber ablehnen müssen.

4. Wie viele Interessenten strömen jährlich auf den Direktvermarktertag Bruckberg?

Genaue Zahlen gibt es nicht, weil bisher nicht gezählt wurde. Aber beim letzten Markttag waren es ca. 5.000 Besucher.

5. Wie wichtig sehen Sie die Regionalität bei Produkten (z.B. Eiern, Gemüse, etc.)?

Für uns ist das sehr wichtig. In unserer Region werden hervorragende Produkte in Top-Qualität erzeugt. Warum soll man dann Produkte von wer weiß woher in unbekannter Qualität kaufen?

6. Warum sollten Konsumenten auf Regionalität achten?

Frische, kurze Transportwege und Umweltbewusstsein sprechen für regionale Produkte. Es ist doch schön zu wissen, wo das Tier oder die Milch herkommt. Auf das regionale Angebot kann man sich als Konsument mehr verlassen und es überzeugt durch Qualität. Außerdem können Anbieter vor Ort gestärkt werden.

7. Bioprodukte, Regionalität, „zurück zum Ursprung“ – diese Dinge liegen voll im Trend – wie sehen Sie diese Entwicklung? Dabei legen Märkte wie Ihrer ja eigentlich einen wichtigen Grundstein?

Wir sind der Meinung, dass diese Entwicklung sehr gut ist und gefördert werden muss. Viele der Kunden erfahren häufig erstmals, was es alles regional gibt und wo man es kaufen kann. Auf unserem Markt bietet sich die Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen und viele der regionalen Anbieter persönlich kennen zu lernen. Die Anbieter freuen sich ihren Hof bzw. Werkstatt und ihre Produkte den Kunden vorzustellen.

8. Was möchten Sie den Konsumenten ans Herz legen, wenn Sie einkaufen gehen?

Man sollte nicht nur auf den Preis achten. Es ist jedem klar, dass ein Produkt von bester Qualität, welches keine Massenware ist, etwas mehr kostet.

Wer sich ein Bild vor Ort machen möchte, dem ist der Markt am 26. März auf jeden Fall ans Herz zu legen! Gerade einmal etwa 15 Minuten von der Ansbacher Innenstadt entfernt, lässt sich der Markt am besten mit dem Auto erreichen. Freuen dürft Ihr Euch neben den vielen regionalen Lebensmittel unter anderem auf Live-Musik, Handwerker und eine Oldtimer-Traktoren-Ausstellung freuen.

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