Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Tipps für den ersten Arbeitstag

Die Augen offen halten

Die Bewerbung war ein Erfolg, das Vorstellungsgespräch hat überzeugt und nun steht der erste Arbeitstag an. Voller Motivation und Vorfreude startet dieser besondere Tag. Doch Vorsicht ist geboten, denn der erste Tag kann viele Fettnäpfchen enthalten. Damit der erste Arbeitstag ein voller Erfolg wird, hier einige Tipps und Verhaltensregeln.

Erwartungen runterschrauben

Karriereberaterin Doris Brenner erklärt der Online-Zeitung „Die Welt“, dass der erste Arbeitstag oft mit hohen Erwartungen verknüpft werde. Dabei solle aber nicht vergessen werden, dass dieser Tag für die restlichen Mitarbeiter ein ganz normaler Tag – wie jeder andere auch – ist. Daher sei es auch ein guter Schachzug, sich selbst vorzustellen – sollte man den Kollegen nicht bereits vorgestellt worden sein.

Laut Karrierecoach Maja Skubella dürfe dabei die Hierarchie nicht aus den Augen verloren werden. Sollte also der Chef vorbei kommen, muss die Unterhaltung mit dem Kollegen kurz unterbrochen werden, um diesen zu begrüßen. Denn den Chef sollte man nicht warten lassen.

Auf andere zugehen

Oft fühlt es sich an wie am ersten Schultag: Noch keine Freunde und völlig fremd, während sich die anderen alle schon kennen und sich untereinander austauschen können. Sinnvoll ist es daher die Initiative zu ergreifen, wenn die neuen Kollegen es nicht tun. Einfach eine Person fragen, die sympathisch wirkt, was sie während der Mittagspause vorhat. Außerdem kann man diese Person auch fragen, ob sie einem die nächsten Tage ein wenig behilflich sein kann, sollte man Fragen haben. Laut Brenner drücke dies Wertschätzung aus, so „Die Welt“.

Vorbereiten und informieren

Auch bei Namen und Funktionen muss man nicht all zu streng mit sich selbst sein. Denn es ist nur menschlich, wenn man sich diese nicht am ersten Tag alle merken kann. Wem es trotzdem wichtig ist, der könne sich, laut „Die Welt“, über die Namen und Funktionen schon im Vorfeld informieren. Auch ein Notizbuch kann hierbei als Gedächtnisstütze dienen. Außerdem können dort Hinweise notiert werden, damit man nicht in Fettnäpfchen tritt.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Die Fettnäpfchen-Gefahr besteht insbesondere beim Small-Talk. Malte Hansen vom Bundesverband der Personalmanager (BPM) rät daher, sich zwar am Small-Talk zu beteiligen aber keine Themen vorzugeben, so „Die Welt“. Lieber mehr zuhören und weniger reden, lautet hier die Devise. Besonders bei Gesprächen über andere Kollegen. Denn so bekommt man ein Gefühl für die Gesprächskultur und man kann nicht viel falsch machen.

Arbeitseinsatz und Arbeitszeit

Auch beim Arbeitseinsatz sollte man, laut „Die Welt“ nicht zu übereifrig sein. Kritik und Verbesserungsvorschläge sollten erst ausgesprochen werden, wenn der eigene Platz in der Abteilung feststeht. Ähnlich verhält es sich mit der Arbeitszeit. Länger oder kürzer als die anderen Kollegen solltet man nicht bleiben, denn das wirkt sonst entweder zu streberhaft oder zu unmotiviert, schreibt „Die Welt“.

Wer nicht fragt, bleibt dumm

Wem ein Fehler unterläuft, sollte ihn gleich verbessern, wenn er ihn selbst bemerkt. Wird man aber auf einen Fehler hingewiesen, sollte man die Behebung des Fehlers anbieten und nachfragen, wie solche Fehler in Zukunft vermieden werden können. Immerhin ist es vollkommen normal, dass am ersten Tag nicht alles glatt läuft.

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