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Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

„Salz“ und „Würz“ verwechselt

Astrengender Oktoberfestbesuch

Einen anstrengenden Oktoberfestbesuch musste ein 24-jähriger Österreicher am vergangenen Wochenende (1./2. Oktober) gehabt haben. Als er mit dem Zug am Sonntagmorgen nach Hause fahren wollte, verwechselte er anscheinend Würzburg mit Salzburg und fuhr daraufhin nicht in die Mozartstadt, sondern in die unterfränkische Bischofsstadt.

Folgenschwere Verwechslung

Eine Zugbegleiterin informierte gegen zehn Uhr die Nürnberger Bundespolizei über einen Reisenden ohne Fahrschein im Zug von Würzburg nach Nürnberg. Es stellte sich heraus, dass der junge Mann am vergangenen Wochenende das Oktoberfest besucht hatte. Als er am frühen Sonntagmorgen die Heimreise antreten wollte, passierte ihm jedoch am Bahnsteig eine folgenschwere Verwechslung.

Keinen gültigen Fahrschein

„Würz“ und „Salz“ – zweimal vier Buchstaben, jedoch 430 Kilometer voneinander entfernt. Kurzerhand stieg er in den Zug nach Unterfranken und schlief unmittelbar danach ein. Erst in Würzburg bemerkte er sein Missgeschick und nahm den nächsten Zug in Richtung Heimat. Bei der Ticketkontrolle im Zug konnte er jedoch keinen gültigen Fahrschein für diese Strecke vorweisen. Nachdem die Beamten den Wohnsitz des Mannes nach einer Überprüfung bestätigen konnten und die Bahnmitarbeiterin eine Fahrpreisnacherhebung ausgestellt hatte, durfte der Volksfestbesucher seinen Heimweg fortsetzen.

Diesen Oktoberfestbesuch wird er sicher nicht vergessen.

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Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Nürnberg.

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