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Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Kuh bremst Zugverkehr aus

Ausgebüxtes Huftier

MUHR AM SEE –  Eine ausgebüxte Kuh hat am Donnerstagabend, 29. September, für eine Betriebsstörung auf der Bahnstrecke von Treuchtlingen nach Würzburg gesorgt. Das Huftier überlebte den Aufprall mit dem Zug nicht.

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierte gegen 19 Uhr die Bundespolizei, dass ein Personenzug bei Muhr am See eine Kuh überfahren haben soll. Wie sich herausstellte, war das Tier zusammen mit andern Artgenossen in einer etwa 800 Meter vom Bahngleis entfernten Koppel untergebracht. Nach Angaben des Tierhalters sei die Kuh beim Zusammentrieben aggressiv geworden. Das Rind habe den Zaun durchbrochen und sei vom Grundstück ausgebüxt und auf die Bahngleise gelaufen.

Keine Verletzen Personen

Der Lokführer der Regionalbahn erkannte zwar das Hindernis im Gleis, konnte aber den Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. Die Kuh wurde vom Zug erfasst. Sie war sofort tot. Reisende wurden durch den Aufprall nicht verletzt. Die Feuerwehr Muhr am See entfernte den Kadaver aus dem Gleisbereich. Während des mehr als zweistündigen Polizeieinsatzes war die Bahnstrecke gesperrt.

Die Ansbacher Bundespolizei ermittelt gegen den 35-jährigen Eigentümer des Rindes wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

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Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Nürnberg.

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