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Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Fusion vollzogen – traditionsreiche Sparkassen bündeln Kräfte

Drei traditionsreiche Sparkassen vereinigen sich zum 1. September

Mit dem strategischen Ziel, die Kräfte zu bündeln und sich gemeinsam in einer starken Sparkasse für die Wirtschaftsregion Ansbach neu auszurichten, wurden in den zuständigen Gremien der Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl, der Stadt- und Kreissparkasse Rothenburg ob der Tauber und der Vereinigte Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach nach intensiven Verhandlungen im Juli 2016 die zukunftsweisenden Beschlüsse zur Vereinigung der drei Sparkassen gefasst.

800 Mitarbeiter und 70 Azubis an 69 Standorten

Am 01.09.2016 erfolgte der juristische Zusammenschluss. Die Bilanzsumme des Fusionsinstituts kann sich sehen lassen. Mit rund 4 Mrd. € liegt die neue Sparkasse Ansbach unter den bayerischen Sparkassen auf Rang 13 – in Mittelfranken auf Rang 3. Insgesamt werden 800 Mitarbeiter und 70 Auszubildende beschäftigt. Im Geschäftsgebiet ist die Sparkasse an 69 Standorten präsent.

Werner Frieß, seit 1. Juli 2016 Vorstandsvorsitzender der Vereinigte Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach, steht auch der neuen Sparkasse als Vorsitzender vor. Komplettiert wird der Vorstand mit Stefan Fink (Stellvertretender
Vorstandsvorsitzender), Genehmigungen mit Ludwig Ochs (bisher Dinkelsbühl) und Werner E. Thum (bisher Rothenburg ob der Tauber). Hauptsitz der Sparkasse und Sitz des Vorstandes ist Ansbach. Niederlassungen bestehen in Feuchtwangen, Rothenburg ob der Tauber, Dinkelsbühl, Wassertrüdingen und Heilsbronn.

Mit Blick nach vorne in die Zukunft

„In einem zunehmend schwieriger werdenden Umfeld ist es unsere Aufgabe, die Strukturen in Vertrieb und Betrieb zukunftssicher und kundenorientiert auszurichten. Dies war die Ausgangsbasis für den zum 01.09. juristisch abgeschlossenen Fusionsprozess und stellt die strategische Leitlinie für die sich jetzt anschließenden Arbeiten zur technisch-organisatorischen Zusammenführung der drei Häuser dar“ berichtet Werner Frieß.

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Und den Blick nach vorne gerichtet: „Die Sparkasse will ihre Marktführerschaft weiter ausbauen. Kundennähe und Kundenzufriedenheit ist auch in Zukunft unser oberstes Ziel. Aufgrund der neuen Größe können wir durch Spezialisierung in einzelnen Bereichen unser Leistungsangebot zusätzlich erweitern. Das „Althaus“ Ansbach wurde vor Kurzem im und nach Vorliegen der aufsichtsrechtlichen 1.September 2016 City Contest 2016 als BESTE BANK in Ansbach ausgezeichnet. Auf diese Auszeichnung sind wir stolz. Unser Ziel ist es, dies künftig für alle unsere Kundinnen und Kunden im gesamten Geschäftsgebiet in Stadt und Landkreis Ansbach zu sein.“

Auswirkungen auf den Kunden?

Technisch ändert sich für die Kunden außer dem jetzt deutlich kürzeren und damit gebräuchlicheren Namen zunächst kaum etwas, insbesondere ist kein Austausch der bisher genutzten Kredit- und Automatenkarten erforderlich. Werden diese im Laufe des weiteren Fusionsprozesses durch Karten mit neuer Firmierung ersetzt, ist dies für den Kunden natürlich kostenlos. Auch die bisher verwendete persönliche PIN kann auf die neue Karte übertragen werden. Überweisungsvordrucke können weiterhin benutzt und aufgebraucht werden, bestehende Daueraufträge oder Lastschrifteinzüge werden weitergeführt. Auch alle Online-Banking-Funktionen stehen unverändert zur Verfügung, zunächst noch getrennt für die drei Althäuser, nach Vollzug der „technischen Fusion“ dann in einem einheitlichen System.

Nachdem der technische Zusammenschluss aufgrund der sehr umfangreichen Vorarbeiten voraussichtlich erst im 3.Quartal 2017 abgeschlossen sein wird, ist die Möglichkeit, bei allen Geschäftsstellen der neuen Sparkasse Ansbach uneingeschränkt alle persönlichen Bankgeschäfte zu erledigen, zunächst noch nicht gegeben. Es wird deshalb empfohlen, bis auf weiteres die bisher bekannten Geschäftsstellen und Beratungscenter zu nutzen.

Geschäftsstellenschließungen aufgrund der Fusion sind nicht vorgesehen. Die Sparkasse wird in diesem Bereich ihrer bisherigen Devise folgend dann Anpassungen vornehmen, wenn dies die Rahmenbedingungen erfordern.

Auswirkungen auf die Mitarbeiter?

Betriebsbedingte Kündigungen im Zusammenhang mit der Fusion gibt es nicht. Durch anstehende Zusammenlegungen von Abteilungen kann es in Teilbereichen zu Standortverlagerungen und damit verbunden zu geänderten Anfahrtswegen für die Beschäftigten kommen. Genaue Festlegungen hierzu werden im weiteren Verlauf des Fusionsprozesses unter Einbindung der Mitarbeitervertreter erarbeitet.

Auswirkungen auf die Region?

Oberstes Ziel ist und bleibt die Nähe zum Kunden. Die neue Größe verschafft die Möglichkeit, die Kompetenzen vor Ort weiter auszubauen und die wirtschaftlichen Leistungspotenziale in Stadt und Landkreis Ansbach nachhaltig zu erschließen.

Zudem ist die Sparkasse mit ihrer Größe und ihren Entwicklungsmöglichkeiten ein attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb. Erst heute haben bei der Sparkasse Ansbach 25 junge Menschen ihre Ausbildung im neuen, gemeinsamen Institut begonnen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Sparkasse Ansbach. 

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