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Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

MAX + MUH: Ein gutes Bauchgefühl für Ansbach

Nur noch wenige Wochen

Nicht mehr lange und es muht in Ansbach. Ab Ende August/Anfang September kehrt wieder Leben in die Uzstraße 26 (ehemaliges Pepe) ein. Geschäftsführer Christian Hartl eröffnet mit Ansbach seine fünfte MAX + MUH Filiale. Auf der Homepage ist unsere schöne Rezatstadt zwar schon zu finden – viel erfahren können wir allerdings noch nicht. Schade, dachten wir uns und haben einfach einmal nachgefragt.

Bier, Wein, Burger und mehr

Inmitten eines Durcheinanders aus neuem Inventar, Werkzeugen und alten Pepe-Überbleibseln machten wir es uns gemütlich. Platz nahmen wir auf alten Schulstühlen aus England und eine gebrauchte Schreinerwerkbank diente als Tisch. Bereits beim Reingehen sprudelten die Pläne aus Christian Hartl nur so heraus, ohne dass ich wirklich nachfragen musste. Sofort waren wir beim Du und er erzählte mir, wie toll er die Lage hier in der Innenstadt fände. Das will ein Gastronom wie Hartl natürlich nutzen: MAX + MUH in Ansbach öffnet bereits am Morgen mit Frühstück. In der Mittagspause können seine Gäste beispielsweise Sandwiches genießen oder auf eine Tasse Kaffee vorbeikommen. Außerdem wird es ein reichhaltiges Wein- und Bierangebot geben. Bei den Bieren nutzt das MAX + MUH-Team  gerne das regionale Angebot. Auch die momentan beliebten Starkbiere werden ihren Platz auf der Karte finden. Fazit: Es dreht sich nicht nur um Burger, was der 47-Jährige auch betont: „Wir wollen ein Treffpunkt sein und nicht nur eine Burgeranlaufstelle.“

Ein gutes Gefühl

Auf meine Frage: „Warum Ansbach?“, bekomme ich prompt eine Gegenfrage: „Wieso nicht?“ Damals lief die Besichtigung in etwa so ab: Gutes oder schlechtes Bauchgefühl? „So mache ich meine Geschäfte“, erklärt mir Hartl, der immerhin schon fast 20 Jahre im Geschäft ist. Natürlich habe er sich vor der Kaufentscheidung vorher mit einer Mitarbeiterin beraten und sich die Stadt angesehen. Allerdings trog ihn sein erstes Gefühl nicht. Schnell lernte Hartl tolle Leute kennen und mit seinen Nachbarn verstehe er sich super. „Bisher habe ich sehr gute Erfahrungen mit der Stadt Ansbach gemacht. Alles lief wie am Schnürchen.“ Außerdem gebe es hier in der Innenstadt viele tolle Gebäude, wodurch eine besondere Atmosphäre entsteht. Darin sieht Christian Hartl eine Chance für die Gastronomie. Er möchte mit seinem Ganztagsangebot einen Anlaufpunkt bieten, der die Innenstadt wieder mehr beleben soll. Schließlich finden im neuen MAX + MUH bald 200 Gäste Platz. Für Hartl fühlt sich jedenfalls alles richtig an. Bleibt nur abzuwarten, wie die Ansbacher das neue Restaurant annehmen.

MAX + MUH + ANSBACH

Denn der Gastronom hat unsere bisherige Berichterstattung verfolgt und die kritischen Stimmen gehört. Das Wort Burgerkette hat auch für ihn einen faden Beigeschmack: „Klar erkennt man einen gewissen Stil. Dennoch besitzt jedes Restaurant seine eigene Note.“ Unterschiede finden die Gäste zum Beispiel in den Möbeln. Zum Arbeiten sind die alten Schreinerwerkbänke nämlich nicht gedacht. Sie werden später als Esstische dienen. Neben den ausrangierten Schulstühlen stehen noch eine Tafel und ein alter Turnbock herum – Gegenstände, die man unmöglich für jedes Restaurant aufgabeln kann. Mit der neuen Filiale kommt eine Mitarbeiterin aus Regensburg. Im oberen Stock hat Hartl deshalb eine Mitarbeiterwohnung eingerichtet. Es liegt ihm sehr am Herzen, dass der Laden in allen Bereichen läuft, denn er „kann ja nicht überall sein.“ Sein Ziel ist es mit MAX + MUH ein Teil von Ansbach zu werden und nicht als Kette gesehen zu werden. Bisher scheint sein Konzept aufzugehen. Schließlich eröffnete Christian Hartl erst vor fünf Jahren sein erstes MAX + MUH Restaurant in Deggendorf.

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