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Falschmeldungen: Das kostet ein Polizeieinsatz

Falschmeldungen durch Trittbrettfahrer

Seit der Axt-Attacke in Würzburg, dem Amoklauf in München und dem Bombenanschlag in Ansbach, hat die Polizei verstärkt mit absichtlichen Falschmeldungen zu tun, die einige „Spaßvögel“ verbreiten.

Auch wir müssen feststellen, dass aktuell sehr häufig irgendwelche Trittbrettfahrer die sozialen Medien nutzen, um gezielt falsche Informationen verbreiten. Was daran besonders „lustig“ ist, können wir nicht nachvollziehen.

Zu lachen haben diese Personen allerdings nichts, wenn die Polizei den Urheber ausfindig macht. Wie in München, wird es auch in Mittelfranken sehr teuer, wenn durch so eine Verbreitung die Polizei anrücken muss. Die Kosten sind bayernweit identisch.

3460 Euro pro Hubschrauber-Stunde

Neben den strafrechtlichen Konsequenzen, geht es gehörig ans Geld. Wer absichtlich einen falschen Notruf absetzt wird den Einsatz bezahlen müssen. Dies wird auch konsequent durchgesetzt. Die Polizei berechnet pro Beamten im Einsatz 54 Euro pro Stunde. Wenn ein Hubschrauber im Einsatz ist, werden stündlich 3460 Euro fällig.

Wie die Polizei schreibt: „Werden mehrere Hundertschaften samt Hubschrauber eingesetzt, kommt sehr schnell ein Betrag zusammen, den derjenige dann ein ganzes Leben lang abbezahlen muss.“

Das ganze gilt auch ausdrücklich bei Falschmeldungen über Social Media-Kanäle. Wer nach bestem Wissen und Gewissen einen Notruf absetzt, hat natürlich nichts zu befürchten.

Hier das posting der Polizei München:

Warnung an alle Trittbrettfahrer

„Es gibt zurzeit Menschen, die meinen, es sei ein „Spaß“ mit der Angst ihrer Mitmenschen zu „spielen“. Dieses widerliche Verhalten kann nicht nur strafrechtliche Folgen haben, es werden auch erhebliche finanzielle Konsequenzen auf den Einzelnen zukommen.

Wir prüfen jede einzelne (Falsch-)Meldung und ermitteln den Verursacher.

Wer absichtlich und grundlos einen Polizeieinsatz auslöst, muss die Kosten dafür übernehmen. Es gibt dabei keine finanzielle Obergrenze.
Es spielt keine Rolle, auf welche Art und Weise diese Falschmeldung verbreitet wird (soziale Medien, Messenger, mündlich, etc.).

Pro eingesetztem Beamten und Stunde stellen wir jeweils 54 € in Rechnung. Kommt ein Hubschrauber zum Einsatz, werden 3460 € pro Stunde in Rechnung gestellt.
Werden mehrere Hundertschaften samt Hubschrauber eingesetzt, kommt sehr schnell ein Betrag zusammen, den derjenige dann ein ganzes Leben lang abbezahlen muss.

Uns ist wichtig, Folgendes klarzustellen:

Diese Warnung geht nur an Personen, die wissentlich bzw. absichtlich eine Falschmeldung in die Welt setzen und so einen Polizeieinsatz provozieren.
Wer nach besten Wissen und Gewissen den Polizeinotruf verständigt, muss sich keine Sorgen machen.“

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