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Polizei wehrt sich gegen Gaffer

Tödlicher Unfall auf der A60

HESSEN. Es war ein sehr schwerer Unfall auf der A60 im Kreis Groß-Gerau letzten Freitag. Der Lkw-Fahrer, der in einen stehenden Sattelzug gekracht ist, überlebte den Unfall nicht.

Beide Lastwagen fingen sofort Feuer. Der 59-Jährige wurde ein seinem Führerhaus eingeklemmt und konnte trotz schnellem Handeln der Feuerwehr, nicht mehr lebend aus der Fahrerkabine befreit werden.

Die Polizei wehrt sich

Als ob solche tragischen Momente nicht sowieso schon allen Beteiligten an die Nieren gehen, kommt – wie so häufig – bei diesem Unfall noch dazu, dass erneut unglaublich viele Gaffer zur Kamera oder zum Smartphone greifen. Doch die Polizisten wehren sich.

Mit ihren Handys filmten und fotografierten sie die Unfallstelle und behinderten damit massivst den Verkehr auf der Gegenfahrbahn.

Der Unfall auf der A60:

„Habt ihr nichts Besseres zu tun?“

Doch hier hat es der Polizei gereicht. Zusammen mit Vertretern der Presse, wehren sich die wütenden Polizisten am Unfallort. Sie stellten ihrerseits Kameras auf und fotografierten die Gaffer.

Diese dürfen sich nun auf Post von den Strafverfolgungsbehörden „freuen“.

Unglaubliche Zustimmung

Sie sollen zur Verantwortung gezogen werden und eine Strafe erhalten. Der Post, auf der von Feuerwehrleuten betriebenen Facebookseite „Wiesbaden112„, schlug ein wie eine Bombe. Für die Aktion gab es über 64.000 Likes. Knapp 12.000 mal wurde er geteilt.

Strafe droht

Klar sollte den ganzen Hobby-Filmern sein: Wer Einsatzkräfte von Feuerwehr, Katastrophenschutz oder Rettungsdiensten behindert, muss danach mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe rechnen.

Hier der original Post:

 

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