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Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Gutes Wachstum im mittelfränkischen Einzelhandel

Umsatzsteigerung und mehr Beschäftigte in 2015

Die positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt, niedrige Zinsen, steigende Einkommen und die Preisstabilität sorgten für einen guten Rückenwind auf die mittelfränkische Einzelhandelsentwicklung. Gleichzeitig erfasst der in besonderem Maße durch den Onlinehandel getriebene Strukturwandel immer stärker auch den mittelfränkischen Einzelhandel.
Auf Basis der Ergebnisse der Konjunkturumfrage des HBE Mittelfranken sowie eigener Berechnungen konnte der mittelfränkische Einzelhandel im Jahr 2015 eine Umsatzsteigerung von nominal 2,4 Prozent (Vorjahr 1,8 Prozent) erzielen. Nach den Berechnungen des HBE hat der Einzelhandel in Mittelfranken mit seinen knapp 7.800 Unternehmen, bei einer Gesamtverkaufsfläche von rund 2,5 Millionen Quadratmetern, einen Umsatz von rund 9,8 Milliarden Euro erzielen können. Ebenso positiv ist festzuhalten, dass sich analog zur bayernweiten Entwicklung die Beschäftigtenzahl in Mittelfranken um 0,5 Prozent auf rund 50.450 Beschäftigte erhöhte. Allerdings, so HBE-Bezirksgeschäftsführer Uwe H. Werner, konnten nicht alle Betriebsgrößen, Branchen und Standorte von den günstigen Rahmenbedingungen profitieren.

Onlinehandel stellt weiterhin große Konkurrenz dar

Wie die Ergebnisse der HBE Auswertung aufzeigen, mussten im letzten Jahr rund 30 Prozent der Betriebe Umsatzrückgänge verzeichnen. Werner: „Der bereits in den letzten Jahren festgestellte Trend, dass insbesondere Betriebe in den Klein- und Mittelstädten tendenziell schlechtere Ergebnisse ausweisen, hat sich weiter fortgesetzt.“
Forciert wird diese Entwicklung durch den Onlineboom im Handel, der weitere Herausforderungen für den örtlichen und mittelständischen Einzelhandel mit sich bringt. So konnte der Versand- und Internethandel bayernweit, und in ähnlichem Umfang wohl auch in Mittelfranken, wiederum erhebliche Umsatzzuwächse in Höhe von 11,5 Prozent (Vorjahr 12,0 Prozent) und damit weitere Marktanteilsverschiebungen erzielen.
Quelle: Pressemitteilung Handeslverband Bayern
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