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Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Der Gnadenhof für Schlittenhunde steht vor dem Aus

Hilfe für die Schlittenhunde

Vor ein paar Tagen hat uns ein dringender Hilferuf erreicht! Der „Schlittenhunde Gnadenhof e.V.“ steht kurz vor dem Ruin und viele Hunde haben eine unsicher Zukunft vor sich. Der Vorsitzenden Alexandra Held, die das Gebäude eines aufgelassenen Bauernhofs in Kleinhabersdorf (Gemeinde Dietenhofen) angemietet hat, steht nach eigenen Angaben eine Räumungsklage ins Haus. Neben ihr sind ein Dutzend Hunde der Rassen Alaskan Husky, Europäische Schlittenhunde und Sibirien Husky betroffen. Trotz aller Bemühungen ist es ihnen nicht gelungen, ein anderes Zuhause oder Sponsoren für eine neue Unterkunft zu finden. Nun brauchen sie jede Hilfe, die sie bekommen können. Deshalb haben wir uns entschieden, ihnen einen Gastbeitrag zu ermöglichen.

Im folgenden Beitrag lest ihr die komplette Geschichte des Gnadenhofs, erzählt von Alexandra Held.

Wie es so weit kommen konnte

Seit dem Jahr 2006 wohne ich in diesem Anwesen. Damals hatten wir sogar bis zu 36 Hunde hier. Mit meiner Exfrau zusammen boten wir Schlittenhundefahrten, als Grundlage für die Kosten der Hunde, an. Durch unsere Trennung und einige kostspielige Operationen der Hunde gerieten wir schließlich in einen finanzielle Engpass. Hinzu kam dann auch noch, dass sechs Hunde innerhalb eines Jahres aus Altersgründen verstarben. Außerdem leide ich selbst unter gesundheitlichen Probleme.

Somit wurde 2014 in letzter Hoffnung der „Schlittenhunde Gnadenhof e.V.“ gegründet. Durch Sponsoren, Spendenquittungen und Patenschaften wollten wir den Hunde einen erneuten Umzug in eine ungewisse Zukunft ersparen. Denn im Tierheim würden selbst diese alten Hunde nicht den gewöhnten und geforderten Auslauf erhalten und verenden.

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Anfangs lief es gut. Namenhafte Futterhändler gespendeten und auch einige Mitglieder wurden gefunden. Heute allerdings muss ich die Ausgaben aus meiner krankheitsbedingten und vorübergehenden  EU-Rente von 640 Euro bestreiten. Da sich aber bereits die Mietkosten auf 650 Euro Kaltmiete belaufen, war eine Mietzahlung nicht möglich. Die Hunde bedeuten mir und meinen Mitgliedern alles und wir leben und arbeiten für sie.

Ich habe mehrere Alaskan Hounds aufgenommen. Viele fristeten in Tierheimen ein kümmerliches Dasein oder wurden von anderen Mushern (Führer von Schlittenhunden) abgegeben, da sie teilweise nicht mit ihnen zurechtkamen. Solche Hunde müssen nämlich Artgerecht bewegt werden.

Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich die letzten zwölf Hunde nicht ins Tierheim geben will. Dort wären sie in Zwinger eingesperrt. Das sind die Hunde nicht gewöhnt und würden eingehen und ich dazu. Die Anderen habe ich zum Glück nach langer Suche bei Mushern gut unterbringen können.

Der Gnadenhof braucht dringend Hilfe bei der Suche nach einer günstigeren Unterkunft oder einem Investor für eine Haus, was ein Fernsehsender renovieren würde.

 

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