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LK Ansbach, A6, Feuchtwangen: Eine Schwerverletzte bei Auffahrunfall mit 3 beteiligten Kfz

Feuchtwangen: Eine Schwerverletzte bei Auffahrunfall mit 3 beteiligten Kfz

Aufgrund eines schweren Verkehrsunfalles kurz nach der Landesgrenze zu Baden Württemberg kam es gestern auf der BAB A6 in Fahrtrichtung Heilbronn zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Gegen 11:30 Uhr mussten deshalb kurz vor der AS Feuchtwangen – Nord ein 41-jähriger Lkw-Fahrer sowie eine nachfolgende 28-jährige Pkw-Lenkerin stark abbremsen. Dies erkannte ein 32-jähriger Kraftfahrer eines Lastzuges wegen starken Schneetreibens zu spät und prallte mit großer Wucht in das Heck der 28-jährigen Frau aus dem südlichen Landkreis von Ansbach. Ihr Pkw wurde gegen den vorausfahrenden Sattelzug geschleudert. Die 28-jährige Frau erlitt hierdurch schwere Verletzungen und kam mit dem Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus. Zur Absicherung der Unfallstelle wurden die Autobahnmeisterei Herrieden sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Feuchtwangen und Weinberg herbeigeholt. Es entstand eine Sachschaden in Höhe von ca. 25.000 Euro. Anlässlich der Bergungsarbeiten bis 14:00 Uhr kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

 

Sattel-Kfz prallte in Leitplanke

Wenige Minuten vor diesem schweren Verkehrsunfall krachte ein 39-jähriger, osteuropäischer Lkw-Lenker mit seinem Sattelzug auf Grund von Unachtsamkeit und schlechter Sicht gegen die Mittelschutzplanke. Diese Unfallstelle lag etwa 800 m vor der AS Feuchtwangen – Nord. Der 39-Jährige drückte 12 Felder der Mittelschutzplanke nieder, ehe er zum Stillstand kam. Zur Bergung des liegen gebliebenen Sattel-Kfz musste eine Bergekran zur Unfallstelle geholt werden, damit der Lkw von der Schutzplanke gehoben werden konnte. Der linke Fahrstreifen musste durch die Autobahnmeisterei Herrieden für längere Zeit gesperrt werden. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 13 000 Euro.

 

Bei der Anfahrt zu den beiden Unfallstellen mussten die eingesetzten Polizeibeamten feststellen, dass eine Vielzahl der im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer die Verpflichtung zur Bildung einer Rettungsgasse nicht sehr ernst nahm. Vor allem der Notarzt und Rettungsdienst hatten ihre Probleme, zeitnah zur Unfallstelle zu kommen. Stellenweise wurde auch der Pannenstreifen missbräuchlich benutzt. Nicht nur die Verletzten warten vergebens auf rasche Hilfe, sondern auch die Wartezeit der übrigen Verkehrsteilnehmer im Stau verlängert sich unnötig.

Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Ansbach

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