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Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Ansbach: Unfallbeteiligte erfunden, Ermittlungsverfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat

Ermittelt wurde nun der wahre Unfallhergang zu einem Verkehrsunfall, der sich bereits im April dieses Jahres ereignete. Am 4. April kurz nach Mitternacht kam am Hohenzollernring ein Pkw von der Fahrbahn ab und verursachte einen hohen Eigenschaden. Gegenüber den unfallaufnehmenden Beamten gab der 20-jährige Fahrer an, dass mehrere jugendliche Fußgänger plötzlich die Fahrbahn überquerten, er ausweichen musste und die Jugendliche einfach weitergingen, ohne ihren Namen zu nennen. Da bei der Unfallaufnahme von einer Verkehrsunfallflucht ausgegangen wurde, bearbeitete den Vorgang ein Unfallfluchtfahnder der Polizeiinspektion Ansbach weiter. Über weiterführende Vernehmungen konnten die Angaben des Unfallfahrers widerlegt werden. Die jugendlichen Fußgänger hat er erfunden. Als Unfallursache kommt nur eine Unachtsamkeit des Fahrers in Betracht. Gegen den 20-jährigen Ansbacher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Dem Gesetz nach kann der Täter mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden.

Quelle: Polizeiinspektion Ansbach

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