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Luftbeobachtung in Mittelfranken aufgrund hoher bis sehr hoher Waldbrandgefahr

Luftbeobachtung in Mittelfranken aufgrund hoher bis sehr hoher Waldbrandgefahr

Die Regierung von Mittelfranken hat ab kommenden Freitag, 17. Juli und für das Wochenende vom
Samstag, 18. Juli, bis Sonntag, 19. Juli, die Luftbeobachtung wegen hoher bis sehr hoher Waldbrandgefahr
und der vorhergesagten sehr heißen Temperaturen in Mittelfranken angeordnet. Sollten
die angekündigten gewittrigen Niederschläge nicht zu einer wesentlichen Besserung für die trockenen
Wälder führen, wird die Luftbeobachtung auch nächste Woche fortgesetzt.

Die Befliegung wird von ehrenamtlichen Piloten der Flugbereitschaft der Luftrettungsstaffel Mittelfranken
durchgeführt. An Bord des eingesetzten Flugzeugs befinden sich neben dem Piloten je ein Luftbeobachter
der Feuerwehr und der Forstbehörden, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche
Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden aus der Luft per Funk die
Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte zur Brandstelle gelotst.

Am Freitag und Samstag wird vom Stützpunkt Rothenburg gestartet, am Sonntag hat der Stützpunkt
der Flugbereitschaft in Ansbach-Petersdorf Dienst. Beflogen wird eine festgelegte Route, die von Erlangen-
Dechsendorf über Schnaittach, Hersbruck und Allersberg bis nach Pleinfeld führt. Von dort
wird über Abenberg, Nürnberg-Mohrenbrunn, Nürnberg-Buchenbühl und Erlangen-Tennenlohe, mit
einer Schleife über Emskirchen, Wilhermsdorf, Heilsbronn und Windsbach wieder zum Ausgangspunkt
zurückgeflogen. Auf diese Weise können die besonders gefährdeten Waldgebiete wie der Sebalder
und Lorenzer Reichswald bei Nürnberg und auch das westliche Mittelfranken aus der Luft gut
eingesehen und auf mögliche Rauchentwicklung kontrolliert werden.

Die Regierung von Mittelfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung
aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Quelle: Regierung von Mittelfranken

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