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Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Ansbach: Falscher Polizist im Zug erwischt

Ansbach: Eine Streife der Bundespolizei traf Freitagnachmittag (29. Mai) im Regionalexpress von Stuttgart nach Nürnberg auf einen vermeintlichen Kollegen. Wie sich aber bei näherer Überprüfung herausstelle, wollte der Tübinger mit „halber Dienstkleidung“ nur die Fahrtkosten sparen.

Einer Zugstreife der Ansbacher Bundespolizei fiel im Regionalexpress ein Reisender aufgrund seiner Kleidung auf. Der Mann trug ein dunkelblaues T-Shirt mit der Aufschrift „POLIZEI“, hatte eine Jeans und Turnschuhe an. Darauf angesprochen äußerte der 29-Jährige, dass er ein Kollege vom Bundeskriminalamt sei und privat nach Nürnberg reise. Zur Untermauerung seiner Angaben zeigte er eine Dienstmarke und seinen Dienstausweis vor. Doch die Ansbacher Kollegen ließen sich nicht blenden und stellten ein paar polizeispezifische Fragen. Der „Kollege“ antwortete zwar äußerst souverän, fiel aber doch durch zu wenige Polizeikenntnisse auf. Als die echten Bundespolizisten ihm erklärten, dass er zur Überprüfung mit auf die Ansbacher Dienststelle muss, gab er kleinlaut zu, doch kein Polizist zu sein. Er habe sich nur augenscheinlich als Polizist gekleidet, um das Fahrgeld zu sparen.

Bei den folgenden Ermittlungen stellen die Beamten fest, dass es sich bei dem Ausweis um eine Totalfälschung handelte. Des Weiteren wurden bei dem Mann noch andere, ebenfalls gefälschte Ausweise und eine PTB-Waffe mit 50 Platzpatronen aufgefunden, die beschlagnahmt wurden. Einen erforderlichen kleinen Waffenschein konnte er nicht vorweisen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Bundespolizei

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