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Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Ansbach hilft: Winterkleidung und zwei Tonnen Lebensmittel für Opfer des IS

Winterkleidung und zwei Tonnen Lebensmittel für Opfer des IS – MdB Weinberg half Flüchtlingen an der Grenze zum Irak: „Gelder für Patriot-Stationierung in humanitärer Hilfe besser angelegt“

Der mittelfränkische Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg ist von seiner Reise in den kurdischen Teils der Türkei zurückgekehrt. Gemeinsam mit einem Ansbacher Hilfsprojekt übergab er in Flüchtlingslagern an der Grenze zum Irak warme Winterkleidung und rund zwei Tonnen Lebensmittel. Den Schwerpunkt der Hilfsreise bildete die 8.000-Einwohner-Stadt Stadt Besiri (Region Batman), wo allein 4.000 Menschen, denen die Flucht vor dem Terror der Milizen des „Islamischen Staats“ (IS) gelang, untergebracht sind.

Weinberg berichtete von einem anhaltenden Flüchtlingsstrom aus Syrien und dem Irak: „Das Drama ist noch lange nicht vorbei. Die Menschen benötigen unsere Unterstützung.“ Der türkische Staat unterlasse gleichzeitig dringende Hilfsleistungen für die Flüchtlingslager in Kurdistan, wie Bürgermeister und Abgeordnete aus der Region ihm gegenüber zum Ausdruck brachten.

Kritik übte Weinberg am Kabinettsbeschluss der Bundesregierung vom Mittwoch, wonach der Bundeswehreinsatz in der Türkei um ein weiteres Jahr verlängert werden soll: „Der Militäreinsatz als inzwischen oftmals einfachste Antwort deutscher Außenpolitik ist ein grundfalsches Signal. Die zusätzlichen Ausgaben für die Patriot-Stationierung in Höhe von mindestens 20 Millionen Euro wären für humanitäre Hilfe in der Grenzregion weitaus besser angelegtes Geld.“

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Quelle: Harald Weinberg Bundestagsbüro

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