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Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Verkehrsunfallflucht – Fahrzeug im Bachbett zurückgelassen

Verkehrsunfallflucht – Fahrzeug im Bachbett zurückgelassen

Am Samstag nach 23.15 Uhr wurde die Ansbacher Polizei von Verkehrsteilnehmern benachrichtigt, dass im Bereich der Kreisstraße K17 von Kettenhöfstetten kommend in Richtung Rügland kurz vor der Ortseinfahrt Ruppersdorf ein Pkw im Bereich einer etwa drei Meter tiefen Böschung im dortigen Bachbett feststeckt.

Da es zu dem Zeitpunkt unklar war, ob sich noch Verletzte im Fahrzeug und in der Nähe des Unfallortes befinden, wurden neben den örtlichen Feuerwehren auch der Rettungsdienst vorsorglich verständigt.

Es stellte sich zum Glück heraus, dass das Fahrzeug bereits verlassen war.

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Hintergrund: Die Polizei konnte umgehend die 55jährige Fahrzeugführerin aus Nürnberg feststellen. Diese erkannte wohl auf Grund fehlender Ortskenntnis und den Schneeverwehungen auf der Straße eine Rechtskurve zu spät, kam nach links von der Fahrbahn ab und fuhr die Böschung hinunter. Da sie in der Nähe des Unfallortes niemanden finden konnte, der ihr Fahrzeug schnell wieder herausziehen konnte, ließ sie dieses zurück und wollte sich am Folgetag weiter um den Vorfall kümmern.

Bei dem Unfall entstand ein Flurschaden in Höhe von ca. 1000 EUR. Am hochwertigen Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 30.000 EUR. Es gab keinen Personenschaden.

Die Fahrzeugführerin muss sich nun wegen eines Vergehens des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und begangener Verkehrsordnungswidrigkeiten verantworten.

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