Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Ansbacher reisen zu kurdischem Flüchtlingslager

Ansbacher reisen in kurdisches Flüchtlingslager – Grußwort der Stadt Ansbach am 18. Dezember mit dabei!

Die Initiative Ansbach hilft den Opfern des IS konnte in den vergangenen Wochen rund 5000 EUR Spendengeldern sammeln. Mit diesen Mitteln wollen jetzt VertreterInnen der Initiative warme Winterkleidung, Medikamente und Lebensmittel vor Ort in Besiri (Türkei/Region Batman) erwerben und an die dort untergebrachten Flüchtlinge weiterreichen.

Begleitet werden die Vertreter von der Ansbacher Stadträtin Kerstin Kernstock-Jeremias von der Offenen Linken (OLA) sowie dem Bundestagsabgeordneten Harald Weinberg. Für Weinberg ist es bereits die dritte Reise in die Region, wo er bereits als Wahlbeobachter fungierte.

Als bisherigen Höhepunkt des Spenden-Engagements fand am vergangenen Sonntag das kurdisch-deutsche Freundschaftsfest im Kunsthaus Reitbahn statt. Rund 100 Besucher setzten bei Musik, Tanz und internationalem Buffet ein deutliches Signal der Solidarität.

Es zeige sich „in unserer Stadt eine großartige Form der Nächstenliebe und Willkommenskultur“, betonte die OLA-Stadträtin Kernstock-Jeremias auch mit Blick auf das ehrenamtliche Engagement für Flüchtlinge

MdB Weinberg spannte den Bogen auch zur Bundespolitik. Die Regierung müsse mehr Druck auf den Partner Türkei machen. Zu lange habe man zugesehen, wie der IS das Land als Transit- und Rückzugsraum nutze. Weinberg forderte zudem, die Stationierung deutscher Patriot- Raketen im Grenzgebiet zu Syrien durch mehr humanitäre Hilfe zu ersetzen.

 

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