Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Ermittlungserfolg: Kripo Ansbach klärt Einbruchserie

Wie am 22. August im Pressegespräch mitgeteilt ist es der Ansbacher Kriminalpolizei gelungen, eine Serie von Wohnungseinbrüchen im mittelfränkischen und oberbayerischen Raum aufzuklären. Bei den dringend Tatverdächtigen und festgenommenen Personen handelt es sich um zwei Osteuropäer, die zwischen Januar und Mai 2014 eine Serie von Einbrüchen und Einbruchsversuchen verübt haben sollen, so Kriminaloberrat Hermann Lennert, Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach.

Die Beamten der Kripo Ansbach ermittelten seit Ende Mai 2014 gegen die mutmaßlichen Serieneinbrecher. Diese waren nach einem Hinweis in der Folge eines Einbruchsversuches in Nürnberg festgenommen worden. Die beiden mutmaßlichen Täter (22 und 32 Jahre) sitzen seither in Haft. Nun konnte ihnen eine Reihe von weiteren Einbrüchen zugeordnet werden.

Zunächst sollen die beiden Tatverdächtigen im Januar 2014 im oberbayerischen Denkendorf (Landkreis Eichstätt) zugeschlagen haben. Hier drangen sie gewaltsam über die Terrassentür in ein Einfamilienhaus ein und entwendeten überwiegend Bargeld und Schmuck. Die Serie setzte sich im Februar und Mai in Greding (Landkreis Roth) und ebenfalls im Mai in Spalt und Roth (beides Landkreis Roth) sowie Weihenzell (Landkreis Ansbach) fort. Für den Tag der Festnahme wird ihnen zudem ein Einbruch in ein Wohnhaus in Wörnitz (Landkreis Ansbach) angelastet.

Anhand der an den Tatorten gesicherten Spuren konnten Zusammenhänge zwischen den einzelnen Fällen hergestellt werden. Auch die fortwährend gleichartige Tatausführung und das bei den mutmaßlichen Tätern sichergestellte Einbruchswerkzeug und Diebesgut belasten das Duo.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ansbach wurde durch einen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Ansbach Untersuchungshaft angeordnet. Mit der Eröffnung des Strafverfahrens wird noch in diesem Jahr gerechnet.

An der Aufklärung der Einbruchserie maßgeblich beteiligt ist ein Ehepaar, das einen Einbruch in unmittelbarer Nachbarschaft beobachtet und daraufhin die Polizei verständigt hatte. Kriminaldirektor Georg Schalkhaußer (Leiter der besonderen Aufbauorganisation für Wohnraumdiebstahl „BAO WED“) betonte beim Pressegespräch erneut die enorme Wichtigkeit der Mithilfe der Bevölkerung. Wer in seinem Umfeld Auffälliges wahrnimmt, solle nicht davor zurückschrecken, auch „niederschwellig“ die Polizei unter der 110 zu informieren. Oft seien es mehrere kleinere Informationen, die ineinander greifen und dann zur Aufklärung von Verbrechen und Vergehen führen.

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