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Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Pumphaus wird unterirdisch!

 

Gemeinsame Presseerklärung der awean, der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und der Stadt Ansbach

Konsens für Pumpwerk ist gefunden: Betriebsgebäude wird unterirdisch im Damm der Rezat errichtet!

Die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, die Stadt Ansbach und die awean haben eine gemeinsame Lösung für das Betriebsgebäude des Hochwasserpumpwerks an der Orangerie gefunden. Die Errichtung des Hochwasserpumpwerks mit dem Betriebsgebäude soll von Frühjahr 2015 bis Mitte 2016 erfolgen. Die Kosten für das Gesamtprojekt werden rund 4,5 Mio. € betragen und wurden vom Verwaltungsrat der awean genehmigt.

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Der von allen getragene Entwurf sieht vor, dass das Betriebsgebäude nicht, wie ursprünglich geplant, direkt auf dem Pumpwerk aufgesetzt, sondern in unmittelbarer Nähe separat und unterirdisch im Damm der Rezat errichtet wird. Die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen verkauft der awean das hierfür erforderliche Grundstück. Von außen ist das Gebäude durch die Verlegung unter die Erde kaum mehr sichtbar. Lediglich der Einstieg und die Druckentlastung des Betriebsgebäudes sind noch erkennbar. Eine zwischen den Beteiligten abgestimmte Begrünung dient zusätzlich als Sichtschutz. Trotz der Verlegung unter die Erde bleibt das Betriebsgebäude ohne Einschränkungen funktionsfähig und kann auch bei Hochwasser betreten werden – eine Grundvoraussetzung für den technischen Betrieb dieser eminent wichtigen Anlage.

Für diese Lösung beantragt die awean demnächst eine Baugenehmigung, die dann in den zuständigen städtischen Gremien beraten werden soll.

In der Vergangenheit fanden zwischen den Beteiligten zahlreiche Gespräche statt, wie das Gebäude am besten auf der Inselwiese integriert werden könnte. Für eine einvernehmliche Lösung war es wichtig, neben wirtschaftlichen und technischen Belangen auch die Bedenken der Schlösserverwaltung ausreichend zu würdigen.

Der Forderung der Schlösserverwaltung, die optisch herausragende Stellung der Orangerie nicht unverhältnismäßig zu beeinträchtigen, wurde Rechnung getragen. Die von der awean ausgearbeitete Planung wurde von den Beteiligten besprochen und gemeinsam optimiert. Mit der nun verabschiedeten Lösung zeigen sich die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, die Bauverwaltung der Stadt Ansbach und die awean gleichermaßen zufrieden.

 

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