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Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Das waren die Ansbach Open 2014

Beste Stimmung, bester Sound und (fast) bestes Wetter

Vom 25. bis 27. Juli war die Reitbahn traditionell Austragungsort des Festivals, das heuer unter dem Motto „Man(n) singt Deutsch!“ stand. – Ein Blick zurück:

Zum heldenreichen Abschluss der dreitägigen Veranstaltung gaben sich die Jungs von Revolverheld die Ehre. Vor“gruppe“ war der Singer und Songwriter Jacob Brass. Er hat nicht nur eine Stunde gute Musik, sondern auch gutes Wetter gemacht. Denn das, was dann gestern ab 19 Uhr von Osten heraufgezogen ist, hätte unter Umständen den Abend ins Wasser fallen lassen können. Während es im Landkreis örtlich schlimme Unwetter gab, hatte es in Ansbach nur anfangs ein wenig geregnet. Das AKuT hat das Publikum mit Regencapes versorgt und so einen weiteren Teil dazu beigetragen, dass das Festival in trockenen Tüchern war.

Der Programmname bei Revolverheld war in jedem Fall Programm. „Immer in Bewegung“ waren entweder Künstler oder Publikum oder alle: Besonders stolz waren sicher ein paar junge Zuhörer, die zum ersten Mal auf einem Konzert waren und gleich zu Revolverheld auf die Bühne durften. Plötzlich, gegen 22:30 Uhr, war dann Schluss: Die Jungs waren verschwunden – sind aber wenig später zur Überraschung der knapp 3000 Besucher an anderer Stelle in der Reitbahn wieder aufgetaucht und haben dort einen ihrer Songs zum Besten gegeben. Und auch wenn es bei Revolverheld eigentlich nur Stehplätze gab – kurz vor Schluss haben die Headliner, wieder zurück auf der Bühne, dann noch ihr Publikum „Hinsetzen!“ lassen, bevor es sich danach aber zum begeisterten Applaus und Standing Ovations wieder erhoben hat.

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Am Samstag gab es dann „Cuba – bei uns dahoam“, serviert von den Cubaboarischen. Als Blaskapelle sind sie durch die Reitbahn gezogen und Richtung Bühne marschiert, wo sie dann mit einer zünftigen Mischung aus Bayerischer Volksmusik und Kubanischen Rhythmen Ansbach zum Tanzen und Schunkeln gebracht haben.

Und den Auftakt der Ansbach Open 2014 am Freitag machten Schmidbauer & Kälberer mit ihrem abwechslungsreichen Programm „Die Momentnsammler“ und einem musikalischen Schmankerl der besonderen Art: einer Bayerischen Coverversion des U2-Hits „One“.

In der Pause sind die beiden Vollblutmusiker mit ihren Fans auf Tuchfühlung gegangen, haben fleißig verkauft, Autogramme geschrieben und in Kameras gelächelt, und haben dann für die Ansbacher Kirchenglocken noch eine ganz kurze weitere Pause eingelegt.

Alle Musiker, Tontechniker und Veranstalter haben 2014 mit den Ansbach Open alle Töne und den Geschmack des Publikums getroffen. Bleibt nur eine Frage: „Wer kommt 2015?“

Fotos: Sven Zimmermann

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