Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Traumazentrum Ansbach: Der Kampf um Menschenleben

Team des „Regionalen Traumazentrums Ansbach“ steht interessierten Grundschülern Rede und Antwort

„Wenn am Körper etwas kaputt gegangen ist, versuchen wir das zu reparieren“, fasst „Regionalen Traumazentrums“ am Klinikum Ansbach, seine Tätigkeit treffend zusammen. Gemeinsam mit Paul Sichermann und Friedemann Pröger, zwei langjährigen Mitarbeitern des Notaufnahme-Teams, hat er die Klasse 4b der Evangelischen Schule besucht, um den interessierten Schülern das Thema Schwerverletztenversorgung näher zu bringen.

Über 100 Mal im Jahr kämpft das Team von Spezialisten des Traumazentrums um das Leben von Menschen, die sehr schwere und vielfach lebensbedrohliche Verletzungen erlitten haben. Um diesen Patienten zu helfen, stehen heute modernste Werkzeuge zur Verfügung. Prof. Huber hat einige davon mitgebracht und zeigt in einer Präsentation anschaulich, wie sie in der Unfallchirurgie eingesetzt werden.

Im anschließenden Praxisteil demonstriert Friedemann Pröger, wie Gipse und Verbände fachgerecht anlegt werden, während Paul Sichermann in einem „Mini- Erste-Hilfe-Kurs“ zeigt, was jeder tun kann, um die Versorgung im Krankenhaus optimal vorzubereiten: Ist unter der Notrufnummer 112 erst einmal der Rettungsdienst verständigt, gibt es bis zu dessen Eintreffen noch viele weitere Möglichkeiten zu helfen. Ein wichtiges Beispiel ist die „stabile Seitenlage“. Mit ihr lernen die Schülerinnen und Schüler eine wichtige Maßnahme, mit der sie eines Tages vielleicht selbst ein Menschenleben retten können.

Quelle: PM ANregiomed (17.07.14

 

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