Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Weltrekord mit Pfeifen – Ansbach dabei!

Am 5. April ging es in 27 Ländern laut her – so auch in Ansbach. Durch eine Initiative, die auf den Lehrlingsmangel in der Spenglerbranche aufmerksam gemacht hat, wurden über 50.000 Pfeifen aus Aluminium gebaut. Die Spenglereien Stifter, Friess und Götz sowie die Spenglermeister- Vereinigung Bayern organisierten den Weltrekordversuch in Ansbach. „Es war eine mehr als gelungene Aktion. Der Andrang war enorm“, freut sich die lokale Organisatorin Nadja Stifter. 

Es wurde gebastelt, gebogen und schließlich natürlich lautstark gepfiffen! Der 5. April wurde aufgrund einer Initiative von Spengler-Betrieben, Innungen und Vereinen in 27 Ländern Europas mit insgesamt 83 Standorten zum Tag des „Pfeifen-Weltrekordes“ ausgerufen. Von 10:00 bis 16:00 Uhr waren Jugendliche und Passanten am vergangenen Samstag eingeladen, ihre eigene Pfeife aus zwei Aluminiumblättchen zu basteln. „Wir stellten Zangen und das Material zur Verfügung und halfen den Interessierten bei der Fertigung ihrer eigenen Pfeife. Was ich sagen kann: Es gibt viele handwerklich talentierte in unserer Region! Zudem informierten wir die Teilnehmer natürlich auch über den tollen Beruf des Spenglers und zeigten die Berufsaussichten auf“, so Nadja Stifter.

Akuter Nachwuchsmangel

Im Spenglergewerbe herrscht ein akuter Nachwuchsmangel. „Es wird immer schwerer junge Menschen für diesen tollen Beruf zu begeistern. Meist, weil vielen dieser Altersgruppe dieses Berufsbild gar nicht bekannt ist.

Ziel der Aktion

Das Ziel des öffentlichkeitswirksamen Weltrekords war es, die Jugend an das Spenglerhandwerk heranzuführen. Wir konnten viele interessante Gespräche führen und Schüler für Praktikumsplätze begeistern. Vielleicht entscheidet sich der Eine oder Andere für den Beruf des Spenglers, wir werden nicht aufgeben.

 

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