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Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Hochschule: Antrittsbesuch Dr. Spaenle

Hochschule Ansbach weiter ausbauen – Antrittsbesuch des Wissenschaftsministers an der Hochschule

Der Bayerische Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Herr Dr. Ludwig Spaenle, hat die Hochschule Ansbach besucht. Er informierte sich über den erreichten Ausbaugrad der Hochschule und diskutierte mit der Hochschulleitung über Zukunftsperspektiven der Ansbacher Hochschule in Westmittelfranken.

Die Präsidentin der Hochschule, Frau Prof. Dr. Ute Ambrosius, stellt dabei den ganzheitlichen Ansatz der Hochschule heraus: „Wir bilden den gesamten Student Life Cycle ab. Bereits als Schülerinnen und Schüler stehen die Türen der Hochschule offen. Beispielsweise in unserem bayernweit einmaligen Kooperationsprojekt LUISE erhalten alle FOS/BOS-Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Hochschulbibliothek, alle 13. Klassen werden gezielt zu ihren Kursthemen in der Verwendung wissenschaftlicher Datenbanken geschult. Mehr noch: auch ein Schnupperstudium an der Hochschule ist möglich. Diese Aktivitäten tragen zu konstant hohen Bewerberzahlen für unsere Bachelorstudiengänge bei. Damit aber nicht genug, nach dem (auch berufsbegleitend möglichen) Bachelor schließen sich Masterstudiengänge und Forschungsprojekte an, die auch in kooperative Promotionen münden können (z.B. im Masterstudiengang „Angewandte Forschung und Entwicklung“). Zusammen mit den Weiterbildungsangeboten und Zertifikatslehrgängen schließt sich der Kreis eines lebenslangen Lernens.“

Vizepräsident Prof. Dr. Günther Pröbstle ergänzt mit Blick auf die Forschungsaktivitäten an der Hochschule: „Die Hochschule Ansbach hat sich in den letzten Jahren insbesondere für Klein- und Mittelunternehmen zum kompetenten Forschungs- und Projektpartner gemausert. Das gilt gleichermaßen für die Themenfelder Technik, Wirtschaft und Medien.“ „Gerade unsere berufsbegleitenden Studiengänge und Weiterbildungsangebote zeigen die besondere Ansbacher Kompetenz“, so Vizepräsident Prof. Dr. Sascha Müller-Feuerstein weiter.

Ein wichtiges Anliegen der Hochschule sind die Regionalisierungspläne in Richtung Feuchtwangen und Rothenburg ob der Tauber. Aber auch am Standort Ansbach sind dringend neue Flächen und Räume notwendig (Technikum und Technologiecampus), um die Forschungsprojekte und Kompetenzschwerpunkte der Hochschule umsetzen zu können.

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Minister Dr. Spaenle verwies in seinen Ausführungen darauf, dass kooperative Promotionsvorhaben mit Partneruniversitäten eine wichtige Entwicklungsperspektive der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sind: „Der strukturierte Zugang muss breiter und besser werden“. Auf sein großes Interesse stießen z.B. die flexiblen Studienangebote wie der Studiengang Internationales Management für Spitzensportler, der berufsbegleitende Bachelor Wertschöpfungsmanagement oder der im März 2014 startende Zertifikatslehrgang für die Klinik- Kooperation Bayern. Spaenle weiter: „Ich war vor fünf Jahren zum letzten Mal bei ihnen, es ist einfach gewaltig, was sich hier entwickelt hat.“

Der Landtagsabgeordnete Jürgen Ströbel sieht in einer Zusammenarbeit zwischen Ansbach und Feuchtwangen „beste Voraussetzungen bereits gegeben, die Zusammenarbeit zwischen bayerischem Baugewerbe und Hochschule Ansbach könnte für ganz Bayern wertvolle Effekte erzielen“. Auch mit Rothenburg seien die gemeinsamen Interessen sehr deutlich. Die Hochschule Ansbach solle nach dem Willen des Wissenschaftsministers ihre Regionalisierungspläne als

Antrag einbringen. Entscheidend sei dabei, dass alle Partner einer verbindlichen Agenda zustimmen und ihren Beitrag zum Gelingen des Projektes beisteuern, die finanziellen Möglichkeiten staatlicherseits seien gleichwohl begrenzt.

Für die Hochschulleitung hat die Notwendigkeit ausreichender personeller wie räumlicher Ressourcen ein besonderes Gewicht. Spaenle ermunterte die Hochschule, deren Bedürfnisse wie z.B. ein Technikum für die Ingenieursstudiengänge als Projektwünsche in München anzumelden.

Quelle: PM HS (21.02.14)

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