Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Wirtschaftsvertreter zu Gast im Landratsamt

 

Vertreter der IHK, der Handwerkskammer sowie der Wirtschaftsjunioren waren zu Gast im Landratsamt. Schwerpunkt des Gesprächs mit Landrat Dr. Jürgen Ludwig und den beiden Kreiswirtschaftsförderern Thomas Merkel und Ekkehard Schwarz bildeten gemeinsame Maßnahmen zu Themen wie Nachwuchsgewinnung und Infrastrukturprojekten.

„Um Fachkräfte in der Region zu halten, ist es wichtig bei unseren Aktivitäten eng zusammenzuarbeiten. Dabei ist es für den Landkreis Ansbach und die gesamte Region entscheidend, dass zukunftsweisende Projekte wie etwa die Reaktivierung von Bahnstrecken oder der Ausbau des schnellen Internets auch seitens der Wirtschaft unterstützt werden“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

Der Landrat schlug im Rahmen des Treffens unter anderem eine entsprechende Informationsveranstaltungen für Wirtschaftsvertreter zum Thema Bahnreaktivierung vor. Beim Thema Fachkräftesicherung warben die Vertreter des Handwerks gerade in Zeiten des demografischen Wandels für die Beibehaltung möglichst wohnortnaher Berufsschulklassen.

Alle Gesprächsteilnehmer waren sich einig sowohl im Berufsschulbereich als auch bei der Fachkräftesicherung weiterhin große Anstrengungen zu unternehmen, um qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten zu können und neue Kräfte durch eine entsprechende Willkommenskultur in den Landkreis Ansbach zu integrieren. Erhebliche Fortschritte konnten, wie die beiden Wirtschaftsförderer Thomas Merkel und Ekkehard Schwarz berichteten, bei der Anbindung der Kommunen an das schnelle Internet erzielt werden. Dr. Ludwig und die Wirtschaftsförderer warben allerdings auch für die Inanspruchnahme entsprechender Förderprogramme des Freistaates Bayern. So bietet der Freistaat die Versorgung mit 50 Mbit/Sek. als Fördermaßnahme für Betriebe an. Betriebe, die eine derartige Übertragungsgeschwindigkeit benötigen, sollten dies zum Ausdruck bringen, um die Gemeinden bei den Förderanträgen zu unterstützen. Die Wirtschaftsvertreter sagten zudem zu, sich für mehr Haushaltsmittel für die Staatsstraßen in der Region stark zu machen.

Quelle: PM Landratsamt (25.10.13)

 

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