Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Hürner-Höfe: Moderne Innenstadtbebauung wird mit Ansbacher Wärme versorgt

Firma Beil Baugesellschaft investiert in attraktive Wohn- und Gewerbeflächen – Stadtwerke Ansbach sorgen für umweltfreundliche Energie in den „HürnerHöfen“

Die sechs Gebäude der „HürnerHöfe“, die derzeit auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Hürner entstehen, werden zukünftig mit umweltfreundlicher Wärme versorgt. Anfang 2014 beginnen die Stadtwerke Ansbach mit dem Bau eines Heizwerks, welches unter anderem ein Blockheizkraftwerk enthält, das mit Biomethan betrieben wird. „Umweltschutz, Service und regionale Nähe – das passt prima zusammen, wie dieses Projekt beweist“, sagt Roland Moritzer, Stadtwerke-Geschäftsführer.

„Wir freuen uns, dazu beizutragen, dass Ansbach immer attraktiver wird, so Catrin Beil von der Firma Beil. Unser Unternehmen wird eine ehemalige Industriebrache zu einem modernen Wohn- und Geschäftszentrum entwickeln. „Wir haben uns für die Wärmelieferung bei den Stadtwerken entschieden, weil wir einen erfahrenen und verlässlichen Partner suchen, der jederzeit vor Ort ist“, begründet Catrin Beil weiter.

Knapp 16.000 Quadratmeter überwiegend Wohnfläche werden nach Fertigstellung des Areals 2019 mit Wärme aus dem Blockheizkraftwerk versorgt. Um auch in Spitzenzeiten genügend Wärme produzieren zu können, werden zudem zwei Brennwertkessel installiert. Diese reagieren flexibel, indem sie je nach Beanspruchung automatisch herauf- oder herunterfahren. Ein energieaufwendiges Ein- und Ausschalten ist nicht mehr notwendig.

Die Anlage ist im Besitz der Stadtwerke Ansbach, die auch die Wartung übernehmen. Eine moderne Prozessleittechnik ermöglicht die Überwachung der Anlage auch aus der Ferne. Das Bereitschaftsteam der Stadtwerke Ansbach übernimmt bei eventuellen Störungen deren Behebung und ist 24 Stunden am Tag erreichbar.

Biogas betriebenes BHKW

Das Blockheizkraftwerk in den „HürnerHöfen“ wird mit Biogas betrieben. Biogas entsteht bei der Zersetzung von Biomasse, z.B. Abfällen, Grünschnitt oder anderen nachwachsenden Rohstoffen. Ein weiterer positiver Umweltaspekt ist die Nutzung der Abwärme, die bei der Verbrennung des Biomethans für die Stromgewinnung anfällt. Sie wird ins Nahwärmenetz eingespeist und direkt vor Ort verwendet.

Quelle: PM Stadtwerke Ansbach (23.10.13)

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