Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Noch 500 freie Ausbildungsstellen für September 2013 – neue Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber

Kurz vor dem Ausbildungsstart am 1. September sind in Stadt und Landkreis Ansbach noch etwa 500 Ausbildungsplätze offen. Gleichzeitig hat die Bayerische Staatsregierung mit „Fit for Work 2013“ neue Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber geschaffen, die sich für einen nicht so „perfekten“ Azubi entscheiden. Berufsberatung und Arbeitgeber-Service in der Arbeitsagentur versuchen in den letzten Wochen intensiv, möglichst alle Jugendlichen in Ausbildung zu bringen und noch möglichst viele Ausbildungsstellen zu besetzen.

Ausbildungsstellen quer Beet

Ausbildungsstellen gibt es fast noch in allen Berufen von „A“ wie Altenpfleger/in bis „Z“ wie Zimmerer. Besonders viele Angebote stehen dabei in der Gastronomie, in der Nahrungsmittelherstellung und im Handel zur Verfügung. Große Chancen mit einer Vielfalt an interessanten und zukunftssicheren Berufen bietet außerdem das Bauhandwerk. Die Industrie hat ebenfalls noch einige Ausbildungsstellen offen, etwa in den Berufen Maschinen- und Anlagenführer/in, Industriemechani- ker/in, oder Verfahrensmechaniker/in Kunststoff- und Kautschuktechnik.

Selbst in den begehrten kaufmännischen und Dienstleistungsberufen gibt es vereinzelt freie Stellen, zum Beispiel als Automobilkaufmann/frau, Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Steuerfachangestellte/r oder Bankkaufmann/-frau. Und schließlich werden noch zahlreiche zahnmedizinische und medizinische Fachangestellte, Frisör/innen und Berufskraftfahrer/innen gesucht.

Für Jugendliche, die noch auf der Suche sind, lohnt sich also auch jetzt noch ein Gang zur Berufsberatung. Sie sollten sich einen Termin über die kostenfreie Service-Hotline 0800 4 5555 0 geben lassen oder einfach persönlich während der Öffnungszeiten in Ansbach vorbeikommen.

Fit for Work für Betriebe

Obwohl viele Betriebe noch dringend Azubis suchen, gibt es andererseits Jugendliche, die sich schwer tun, einen Ausbildungsplatz zu finden. Das liegt manchmal am Berufswunsch oder an der Entfernung zwischen Wohnort und Ausbildungsbetrieb. Manche Bewerberinnen und Bewerber fallen aber auch deshalb durchs Raster, weil sie die Anforderungen der Betriebe hinsichtlich Schulabschluss und Noten nicht erfüllen.

Doch auch hier gibt es einen Weg: Die Berufsberatung kann Jugendliche bereits zu Beginn der Ausbildung mit abH, den ausbildungsbegleitenden Hilfen, unterstützen. abH, das ist gezielter Nachhilfeunterricht für Azubis, die sonst die Ausbildung nicht schaffen würden.

Und Arbeitgeber, die einem nicht so „perfekten“ Jugendlichen eine Chance geben, können bis zu 2.500 Euro für die betriebliche Ausbildung von Jugendlichen erhalten, die spätestens drei Monate nach Beginn der Ausbildung bei abH angemeldet sind.

„Fit for Work“ ist eine Ausbildungsinitiative, mit der die Bayerische Staatsre- gierung gezielt Ausbildungschancen von Jugendlichen fördert, die einem besonderen Wettbewerb unterliegen. Nähere Auskünfte zum Programm, das noch weitere Fördermöglichkeiten enthält (Jugendliche aus Praxisklassen, zusätzliche Ausbildungsplätze, Schulabgänger aus dem Vorjahr), gibt es beim Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur unter: Tel. 0981/182-201 oder im Internet unter: http://www.stmas.bayern.de/berufsbildung/fitforwork/2013.php.

Quelle: PM Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg (19.08.13)

 

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