Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Wechsel in der Geschäftsführung im Jobcenter Stadt Ansbach

Mit dem Monat August geht der bisherige Geschäftsführer des Jobcenters der Stadt Ansbach, Werner Meyer in den Ruhestand. Zukünftig wird die Geschäftsführung von seiner bisherigen Stellvertreterin, Gabriele Lender-Mieke übernommen.

Mit dem Wort „Ruhestand“ tue er sich schwer, sagt Meyer, der seit 2005 die Geschicke des Jobcenters geleitet hat. Er möchte ab jetzt die Möglichkeit nutzen, einigen Leidenschaften und Interessen nachzugehen, die bisher zu kurz gekommen sind, wie der Malerei oder seiner Liebe zu Griechenland. Auf jeden Fall werde er „aktiv bleiben“.

Meyer hat in seiner Tätigkeit für die Agentur für Arbeit seit 1979 viele Stationen durchlaufen. Er war als Arbeitsvermittler, als Arbeitsberater, als Sachbearbeiter und als Teamleiter tätig. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm die Zeit unmittelbar nach der Wiedervereinigung, als er seinen Teil zum Aufbau der Arbeits- verwaltung in den neuen Bundesländern beigetragen hat und als Organisationsentwicklungsbegleiter für die Organisationsreform der Bundesagentur für Arbeit zum „Arbeitsamt 2000“ wirkte.

Seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Jobcenters bezeichnet er jedoch selbst als Krönung seiner beruflichen Laufbahn und bedankt sich bei allen verständnisvollen und lösungsorientiert agierenden Persönlichkeiten aus der Stadt und der Agentur für Arbeit und vor allem bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von Beginn an trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft aus Stadt oder Agentur gemeinsam an einem Strang gezogen hätten.

Er übergibt sein Jobcenter als stabile und leistungsfähige Einheit an Lender-Mieke.

Carda Seidel, Oberbürgermeisterin der Stadt Ansbach und Reinhard Flöter, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ansbach – Weißenburg als Träger des Jobcenters danken Herrn Meyer für sein Engagement für seine Mitarbeiter und die Kunden des Jobcenters.

„Herr Meyer ist eine Führungspersönlichkeit, ausgestattet mit hoher Fachlichkeit, Organisationsgeschick sowie Motivationskraft. Er entwickelte das Jobcenter Ansbach zu dem, was es heute ist, nämlich eine leistungsfähige Organisationseinheit. Sowohl für die Arbeitsagentur als auch für die Kommune war Herr Meyer stets ein verlässlicher Partner“, beurteilt Flöter den scheidenden Geschäftsführer.

„Die hohen Wiedereingliederungsquoten sprechen für die sehr gute Arbeit des Jobcenters der Stadt Ansbach“, so Oberbürgermeisterin Carda Seidel. „Frau Lender-Mieke ist dank ihrer langjährigen Erfahrung als stellvertretende Geschäfts- führerin der ARGE und des Jobcenters sehr gut für die Übernahme der Geschäfts- führung gerüstet. Sie wird die erfolgreiche Arbeit von Herrn Meyer fortführen.“

Die Diplom-Germanistin Lender-Mieke war nach einigen Jahren als Dozentin bei einem Bildungsträger von 1994 bis 2004 als Projektleiterin im Projekt „Hilfe zur Arbeit“ bei der Stadt Ansbach tätig und hat in dieser Funktion bei der Zusammenlegung der Arbeitslosen- und Sozialhilfe und der Gründung der ARGE Ansbach aktiv mitgewirkt. Im Jahr 2003 bildete sie sich zur privaten Arbeitsvermittlerin und Personalberaterin (IHK) fort. Zwischen Oktober 2003 und Juli 2004 war Lender- Mieke neben Ihrer Tätigkeit im Sozialamt auch in der Agentur für Arbeit im Rah- men des Sonderprogramms „Arbeit für Langzeitarbeitslose“ tätig.

Mit der Gründung der ARGE im Jahr 2005 sammelte Lender-Mieke fachliche Erfahrung als Fallmanagerin und übernahm die stellvertretende Geschäftsführung. Im Jahr 2011 wurde die ARGE zum Jobcenter. Im Jobcenter war Lender-Mieke als stellvertretende Geschäftsführerin, Teamleiterin Markt und Integration und als Fallmanagerin tätig.

Nun freue sie sich, getragen von dem Leitsatz „Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg“ (Lao-Tse), auf die wichtige, spannende, komplexe, wenn auch fordernde neue Aufgabe, so Lender-Mieke.

Quelle: PM Stadt Ansbach & Arbeitsagentur Ansbach-Weißenburg (01.08.13)

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